Du hast Fragen?
Wir haben Antworten.
Ob zur Idee hinter Scolaia, zur Nutzung oder zu rechtlichen Themen – hier findest du Orientierung.

Ja, wenn du Scolaia so nutzt, dass keine unnötigen personenbezogenen Daten verarbeitet werden und du einen klaren Zweck hast. Praktisch heißt das: Scolaia für Unterrichtsvorbereitung nutzen, aber ohne Schüler_innennamen, Noten oder sensible Infos.
Was du darfst: Prompts zu Themen, Klassenstufe, Niveau, Zeit, Methoden, Kompetenzen.
Erlaubte Prompt-Idee
„Gib mir einen Prompt, der eine 45-Minuten-Stunde zu ‘Fotosynthese’ für Klasse 7 plant: Einstieg, Erarbeitung, Sicherung, Differenzierung, Materialideen.“
Was du nicht darfst: Namen, Klassenlisten, Noten, Diagnosen, Förderpläne oder Details, durch die einzelne Schüler erkennbar werden.
Nicht erlaubte Prompt-Idee
„Plane eine Stunde für die 7c (Schule XY) – Jonas hat ADHS und rastet schnell aus, Lara hat Angststörung…“
Zwar ist Scolaia datenschutzrechtlich Verantwortlicher für den Plattformbetrieb. Allerdings ist die Schule oder der Schulträger verantwortlich, wofür Scolaia eingesetzt wird. Scolaia ist dann oft Dienstleister, der die Daten im Auftrag verarbeitet – dafür braucht es klare Regelungen.
Was du darfst: Tools nur so einsetzen, dass Verantwortlichkeiten und Verträge geklärt sind, wenn die Schule das offiziell nutzt.
Was du nicht darfst: Scolaia als “offizielles Schulsystem” nutzen, wenn die Schule es nicht freigegeben hat.
Ja, wenn dein Prompt keine personenbezogenen Daten enthält und du beim zweiten Tool ebenfalls darauf achtest, dass keine Daten “rausgehen”, die da nicht hingehören. Sobald du kopierst, gilt: Es ist eine neue Plattform mit eigenen Regeln.
Was du darfst: neutrale, anonyme Prompts von Scolaia in ein anderes KI-Tool übernehmen.
Was du nicht darfst: Prompts mit Schüler:innendaten in irgendeinen KI-Chat kopieren, wenn du nicht sicher weißt, wo die Daten landen oder wofür sie genutzt werden.
Ja, das ist grundsätzlich wichtig.
Bei digitalen Tools sollte klar sein, wo Daten verarbeitet werden und welche rechtlichen Schutzmechanismen gelten. Innerhalb der EU/EWR gelten einheitliche Datenschutzstandards. Bei Datenübermittlungen in sogenannte Drittstaaten (z. B. USA) sind zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich, etwa Standardvertragsklauseln gemäß Art. 46 DSGVO.
Bei Scolaia gilt:
Scolaia ist so konzipiert, dass bei der inhaltlichen Nutzung (z. B. Erstellung von Unterrichts-Prompts) keine personenbezogenen Daten eingegeben oder verarbeitet werden sollen. Nutzer:innen sind ausdrücklich angehalten, keine Namen, Noten oder sonstige identifizierende Informationen einzugeben.
Unabhängig davon werden beim Besuch und bei der Nutzung der Website technisch notwendige personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. IP-Adresse, technische Verbindungs- und Gerätedaten). Diese Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Bereitstellung, Sicherheit und Stabilität der Website.
Scolaia verfolgt dabei den Grundsatz der Datenminimierung gemäß Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO. Es werden nur solche personenbezogenen Daten verarbeitet, die technisch erforderlich sind.
Sofern im Rahmen der technischen Infrastruktur eine Datenverarbeitung außerhalb der EU/EWR erfolgt, geschieht dies unter Einsatz geeigneter Garantien gemäß Art. 46 DSGVO (z. B. Standardvertragsklauseln).
Was du darfst: Tools nutzen, bei denen klar ist, wo gespeichert wird und welche Schutzmaßnahmen gelten.
Was du nicht darfst: personenbezogene Daten eingeben, wenn unklar ist, ob Daten in Drittstaaten gehen oder wie das abgesichert ist.
Scolaia ist so konzipiert, dass bei der inhaltlichen Nutzung keine personenbezogenen Daten eingegeben oder verarbeitet werden sollen. Die Plattform verwendet eingegebene Inhalte nicht für ein eigenes KI-Training.
Beim technischen Betrieb der Website werden jedoch personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. IP-Adresse), soweit dies für Hosting, Sicherheit und Stabilität erforderlich ist. Hierfür werden Infrastruktur-Dienstleister eingesetzt. Details hierzu findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Weitergabe von inhaltlichen Nutzerdaten zu Trainingszwecken erfolgt durch Scolaia nicht.
Was du darfst: Dienste nutzen, die klar sagen, ob sie Daten weitergeben oder fürs Training verwenden – und das sauber regeln.
Was du nicht darfst: davon ausgehen, dass “schon nichts passiert”, wenn ein Tool dazu keine klare Aussage macht.
Wenn du Scolaia nur zur Vorbereitung nutzt und keine Schüler:innendaten verarbeitest, ist keine Einwilligung nötig. Wenn Schüler:innen selbst Accounts bekommen, Daten eingeben oder personenbezogen betroffen sind, braucht es in der Regel eine offizielle schulische Regelung und oft auch Einwilligungen.
Was du darfst: Scolaia für deine Vorbereitung nutzen, ohne Schülerdaten.
Was du nicht darfst: Schüler verpflichten, ein Tool zu nutzen, wenn Einwilligung/Alternative/Schulfreigabe nicht geklärt ist.
Ja, aber du musst sie prüfen, bevor du sie verteilst oder als “Wahrheit” nutzt.
Was du darfst: Output verwenden, wenn du ihn gelesen, fachlich gecheckt und ggf. angepasst hast.
Was du nicht darfst: ungeprüfte Inhalte verteilen, wenn sie offensichtlich falsch, unfair, diskriminierend oder rechtlich problematisch sind.
Wenn du es im Unterricht einsetzt, liegt die Verantwortung grundsätzlich bei dir bzw. bei der Schule. „Die KI war schuld“ zieht in der Praxis nicht, weil du entscheidest, was du nutzt.
Was du darfst: KI nutzen, solange du prüfst und Verantwortung behältst.
Was du nicht darfst: Output ungeprüft übernehmen und später sagen, du hättest es nicht wissen können.
Vorsicht: Häufig ist das nicht erlaubt, weil du geschützte Inhalte an einen externen Dienst weitergibst (§ 31 UrhG). Sicherer ist: eigene Materialien oder frei lizenzierte Inhalte nutzen.
Was du darfst: eigene Inhalte, OER, frei nutzbare Texte.
Was du nicht darfst: ganze Buchseiten, komplette Aufgabenblöcke oder längere Verlagstexte in KI-Tools kopieren, wenn du keine klare Erlaubnis dafür hast.
Du kannst KI super nutzen, um verschiedene Perspektiven zu sammeln. Wichtig ist, dass du nicht nur eine Sichtweise übernimmst, sondern Kontroversen auch als Kontroversen behandelst.
Was du darfst: Pro/Contra, Argumente, Perspektiven, Diskussionsfragen erstellen lassen.
Was du nicht darfst: einseitige politische “Überzeugungs”-Materialien ungeprüft verteilen.
Für reine, private Unterrichtsvorbereitung ohne Schüler:innendaten ist das oft unkritisch. Sobald es „offiziell“ im Schulbetrieb eingesetzt wird (z. B. feste Prozesse, Kollegium, Schülerzugang), sollte die Schulleitung bzw. der Schulträger eingebunden sein (schulrechtliche Vorgaben des Bundeslands, interne Regelungen).
Was du darfst: anonym und nur zur Vorbereitung arbeiten.
Was du nicht darfst: Scolaia als offizielles Tool einführen oder Schüler verpflichten, ohne Schulfreigabe.
Mit klaren Regeln, kurzen Schulungen und am besten mit technischen Hinweisen direkt im Eingabefeld.
Was du darfst: Eine einfache Schulregel machen: „Keine Namen, keine Noten, keine Diagnosen in Prompts“.
Was du nicht darfst: Darauf hoffen, dass „das schon jeder weiß“.
Scolaia sammelt gute Ideen, Praxisbeispiele und Unterstützungsangebote für Schulen an einem Ort. Wir bieten dir Inspiration, Unterstützung in der Umsetzung und die Möglichkeit dich zu vernetzen.
Über Themen, Ziele und Rahmenbedingungen findest du schnell Ansätze, die zu deiner aktuellen Situation passen. Im Fokus stehen Ideen, die sich realistisch in den Schulalltag integrieren lassen.
Dann bist du hier genau richtig. Scolaia funktioniert auch ohne technisches Vorwissen: Wir unterstützen dich im Prompting mit unserm Promtgenerator und helfen dir so, deinen Output zu verbessern. Du kannst natürlich eine KI deiner Wahl nutzen.
Der Name Scolaia setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:
cola" (σχολή) im Griechischen bedeutet Schule, Unterricht oder auch Muße/Freizeit (im Sinne von "freie Zeit für Bildung"), „ai“ verweist auf Künstliche Intelligenz – verstanden als Innovation und
Weiterentwicklung im Bildungsbereich.Das abschließende „a“ sorgt für eine weiche, offene Endung und steht für Zugänglichkeit und Gemeinschaft.
Ideen entstehen aus Inspiration, werden in der Praxis umgesetzt und entfalten dort Wirkung.
Scolaia begleitet genau diesen Weg – vom ersten Impuls bis zur Veränderung im Schulalltag.
Scolaia wird von Menschen aus Schule, Bildung und Zivilgesellschaft getragen. Entstanden ist die Initiative aus dem Umfeld von Digitale Bildung für Alle e.V. und der #wirfürschule gUG.
Scolaia richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und alle Beteiligten an Schulen aller Schulformen – unabhängig von Fach, Erfahrung oder digitalem Vorwissen. Auch pädagogische Teams sind herzlich willkommen.
Nein. Scolaia ist so aufgebaut, dass du es auch punktuell nutzen kannst – für einen Impuls, eine Idee oder konkrete Unterstützung zwischendurch auf der InnovatorsMap.
Scolaia ist und bleibt kostenlos. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen Zugang zu Ideen und Unterstützung zu ermöglichen.
Wir nehmen Projekte auf, die uns von Lehrkräften empfohlen wurden und die unseren Kriterien als innovative Projekte entsprechen.