
Alternative Lernräume
2025 haben wir unsere Schule um zwei neue Lernräume erweitert: eine modern ausgestattete Lernwerkstatt und einen Makerspace. Beide Räume bieten professionelle Werkzeuge, Maschinen und digitale Technologien wie 3D-Drucker, Lasercutter, Robotik-Bausätze und Textilverarbeitungsgeräten. Ein interdisziplinäres Werkstattteam mit pädagogischer, technischer und handwerklicher Expertise begleitet die Schüler:innen bei ihren Projekten. Die Räume laden zum Ausprobieren, Tüfteln, Entwickeln und Erfinden ein - unabhängig von Jahrgangsstufe oder Fach. Wahlpflicht-AGs der Klassen 7 und 8 nutzen die Werkstatt bereits regelmäßig, Inhalte aus Fächern wie Naturwissenschaften, WAT und IWPB (Innovationswerkstatt – Planen und Bauen) werden hier praktisch umgesetzt. Ergänzt wird das Angebot durch spezielle Förderangebote wie eine klassenübergreifende MINT-AG für Mädchen sowie das Maker-Buddy-Programm, in dem ausgewählte Schüler:innen Mentor:innenrollen übernehmen und andere beim Arbeiten unterstützen. Unser Ziel: mehr Chancengerechtigkeit durch Zugang zu modernen Technologien für alle.
Lernwerkstatt und Makerspace sind fest im Schulalltag verankert. Wahlpflicht-AGs, Förderangebote und das aktive Maker-Buddy-Programm laufen regelmäßig. Kurzfristig zeigen sich eine deutlich höhere Lernmotivation, mehr Eigeninitiative und eine stärkere aktive Beteiligung der Schüler:innen, besonders durch praxisnahes Arbeiten. Lehrkräfte berichten von besseren Anknüpfungspunkten zwischen Theorie und Praxis sowie von einer stärkeren Öffnung des Unterrichts für unterschiedliche Lernzugänge. Genutzt wurden die Räume u. a. für 3D-Druck, Konstruktionssoftware, Holzarbeiten wie den Bau eines Regalsystems aus recyceltem Material für die Schulbibliothek sowie für einen externen Workshop im Kreuzberger TüftelLab mit Lasercuttern, Textildruck und Software wie Scratch, Open Roberta und Tinkercad. Langfristig stärkt das Projekt nachhaltige Kompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, technische Grundbildung und Selbstwirksamkeit. Eine sozialwissenschaftliche Wirkungsmessung erfasst die Ergebnisse systematisch. Der detaillierte Wirkbericht folgt.
- Wir haben unser Bildungskonzept 2025 um alternative Lernräume erweitert und eine Lernwerkstatt sowie einen Makerspace eingerichtet.
- Der Weg dorthin war anspruchsvoll: Bauliche Anpassungen und Abstimmungen mit Bauamt und Brandschutz erforderten rund eineinhalb Jahre Planung.
- Im Mai 2025 haben wir die Räume feierlich eröffnet.
- Wir haben externe Förderpartner eingebunden und das Maker-Buddy-Programm mit Einführungsworkshops, Exkursionen und Schulungen gestartet.
- Wir führen Fortbildungen für Lehrkräfte durch, um Methoden und Inhalte nachhaltig im Unterricht zu verankern.
- Die Sicherung der laufenden Finanzierung – Personal, Material, Miete – bleibt eine wichtige laufende Aufgabe.
- Frühzeitig planen und realistisch priorisieren: Zeit für bauliche, rechtliche und organisatorische Anforderungen einplanen und das Projekt in Etappen umsetzen.
- Menschen vor Technik stellen: Ein engagiertes, multiprofessionelles Team und gute Fortbildungen sind entscheidender als eine perfekte Ausstattung.
- Klein anfangen und sichtbar wachsen: Mit Pilot-AGs oder einzelnen Modulen starten, Erfolge sichtbar machen und darauf aufbauen.
- Schüler:innen aktiv einbinden: Programme wie Maker Buddies stärken Verantwortung, entlasten Lehrkräfte und fördern Nachhaltigkeit.
- Netzwerke und Förderer früh einbinden und langfristige Finanzierung mitdenken.
Unsere Schüler:innen sind durch projektbasiertes Arbeiten, AGs und das Maker-Buddy-Programm aktiv eingebunden. Sie übernehmen Verantwortung und geben ihr Wissen weiter. Das Kollegium hat die Lernformate mitkonzipiert, die Werkstatt in den Fachunterricht integriert und nimmt an gezielten Fortbildungen teil. Eltern wurden durch Schulveranstaltungen über die Eröffnung informiert und unterstützen das Projekt ideell. Externe Partner wie Förderstiftungen und außerschulische Lernorte - etwa das TüftelLab - bringen finanzielle Unterstützung, Expertise und praxisnahe Lerngelegenheiten ein. So wird das Projekt von vielen Schultern getragen.
- Umfangreiche bauliche Anforderungen und die Abstimmung mit Bauamt und Brandschutz führten zu einem langen Planungszeitraum.
- Die laufende Finanzierung für Personal, Material und Miete bleibt eine kontinuierliche Herausforderung.
- Neue Lernformate in bestehende Unterrichtsstrukturen zu integrieren und Lehrkräfte zu qualifizieren war pädagogisch anspruchsvoll.
- Der sichere Umgang mit Maschinen und Werkzeugen erforderte klare Konzepte für Schulung, Aufsicht und Verantwortung.
- Eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gebäudeeigentümer hat die Umsetzung deutlich erleichtert.
- Wir setzen auf strategisches Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und langjährige Partnerschaften.
- Die engagierte Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Kollegium und Organisation hat das ermöglicht.
- Budget: Unterstützung durch private Spender:innen und Stiftungen
- Personal: ca. 3 Vollzeitstellen sowie Verwaltung, Schulleitung und Geschäftsführung
- Räume: umgebautes Nebengebäude mit laufenden Mietkosten
- HELLO – die Stiftung: Initiierung des Maker-Buddy-Programms
- Stiftung Markstein: weitere Unterstützung des Maker-Buddy-Programms
- Hansen & Heinrich Stiftungstreuhand (Günter Deichsel-Stiftung): Förderung der Lernwerkstatt
- Andreas Gerl Stiftung: Förderung der Lernwerkstatt
- Eric Gustav Adler Stiftung: Förderung der Lernwerkstatt
- Initiative ZUKUNFT MITGEMACHT, Das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN, Procter & Gamble: Unterstützung beim Aufbau des Makerspaces
- wirfürschule
- Private Spender:innen: ergänzende Unterstützung
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