InnovatorsMap
/
Duke Award für Persönlichkeitsbildung
No items found.
No items found.

Duke Award für Persönlichkeitsbildung

Ein Programm für Engagement und persönliche Entwicklung

Der Duke of Edinburgh's International Award ist ein weltweit anerkanntes Programm zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. In vier Bereichen – soziales Engagement, Fitness, Talente und Expedition – setzen sich Teilnehmende freiwillig eigene Ziele und verfolgen sie über einen definierten Zeitraum selbstständig. 

Wir haben das Programm an der Goetheschule eingeführt, weil wir Persönlichkeitsbildung stärker im Schulalltag verankern wollten. Den Anstoß gab eine Befragung von Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die einen klaren Bedarf im Bereich non-formaler Bildung zeigte. Der Duke Award ist inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens und schärft unser Profil in den Bereichen Wertebildung und Zukunftskompetenzen.

21 Schüler:innen starteten im Mai 2024 in der Pilotphase. 16 von ihnen schlossen die Bronze-Stufe im Juli 2025 erfolgreich ab. Die feierliche Verleihung mit Vertreter:innen aus Stadt, Wirtschaft und Bildung sorgte für eine breite öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung. Lehrkräfte berichten von gesteigertem Selbstbewusstsein, mehr Durchhaltevermögen und einer aktiveren Rolle der Teilnehmenden im Schulalltag. Viele engagierten sich erstmals ehrenamtlich, nahmen sportliche Herausforderungen an oder entdeckten neue Talente. Der zweite Durchgang läuft aktuell mit 16 Schüler:innen. Weitere Schulen aus der Region haben bereits Interesse angemeldet. Die Goetheschule ist damit zum Impulsgeber für die regionale Verbreitung des Programms geworden. Durch Kooperationen mit lokalen Einrichtungen und positive Medienresonanz wächst ein Netzwerk, das Schule und Region miteinander verbindet. Die Erfahrungen aus dem Programm geben uns zudem nachhaltige Impulse für weitere Projekte im Bereich non-formaler Bildung.

  1. Wir haben eine Befragung von Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern durchgeführt und non-formale Bildung als zentrales Handlungsfeld identifiziert.
  2. Wir haben das Konzept der Schulleitung und engagierten Lehrkräften vorgestellt, Zustimmung eingeholt und Kontakt zur nationalen Koordinationsstelle des Duke Awards geknüpft.
  3. Wir haben eine Projektleitung benannt, Rahmenbedingungen festgelegt und die Einbindung in den Schulalltag geplant – z. B. über AG-Angebote, ohne den Unterricht zu belasten.
  4. Wir haben eine Infoveranstaltung für interessierte Schüler:innen durchgeführt und die Pilotgruppe kontinuierlich begleitet.
  5. Wir haben die erste Verleihung feierlich und öffentlichkeitswirksam gefeiert und nutzen diese Erfahrung als Grundlage, um das Programm dauerhaft zu etablieren.
  6. Der zweite Durchgang läuft aktuell mit 16 Schüler:innen – der nächste Ende 2025.
  • Klein anfangen – mit Begeisterung wachsen lassen. Startet mit einer Pilotgruppe von motivierten Schüler:innen und engagierten Lehrkräften, um erste Erfahrungen zu sammeln. Erfolge und positive Erlebnisse in kleiner Runde erzeugen Sogwirkung – nachhaltiger als großangelegte Pflichtprogramme.
  • Den Award gut ins Schulprofil einbetten. Macht deutlich, wie das Programm eure Werte und Schwerpunkte ergänzt (z. B. Eigenverantwortung, Engagement, Zukunftskompetenzen). So fällt es leichter, Unterstützung durch Kollegium, Schulleitung und Eltern zu gewinnen.
  • Freiwilligkeit und Flexibilität sichern den Erfolg. Der Award lebt davon, dass Schüler:innen eigene Ziele setzen und selbstbestimmt handeln. Gebt ihnen Raum für individuelle Interessen, statt alles vorzugeben – das fördert Motivation und Identifikation.
  • Ressourcen clever nutzen – Netzwerke aufbauen. Bindet frühzeitig den Förderverein, lokale Partner und Eltern ein. Auch Kooperationen mit Ehrenamtsinitiativen oder Sportvereinen sind Gold wert.
  • Sichtbarkeit schaffen und feiern. Macht Erfolge sichtbar – durch Verleihungen, Berichte auf der Schulhomepage oder lokale Medien. Das stärkt die Identifikation der Teilnehmenden und motiviert andere, ebenfalls mitzumachen.

Das Programm lebt von breiter Beteiligung. Unsere Schüler:innen nehmen freiwillig teil, setzen sich individuelle Ziele auf Basis ihrer Interessen und Stärken und tauschen sich in Peer-Formaten gegenseitig aus. Sie gestalten Infoveranstaltungen mit und präsentieren das Programm vor Mitschüler:innen. Einzelne Lehrkräfte übernehmen freiwillig die Rolle von Leader oder Gutachter:in. Die Schulleitung unterstützt organisatorisch und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Eltern halten wir transparent informiert und beziehen ihre Rückmeldungen ein. Externe Partner (Sportvereine, Musikschulen, Kirchengemeinden, Jugendzentren und soziale Einrichtungen) ermöglichen die Umsetzung der Aktivitäten und bieten Kooperationsprojekte, Begleitbriefe oder Praktikumsplätze an. Die Stadt Wetzlar, lokale Stiftungen und die Presse binden wir aktiv in Verleihung und Öffentlichkeitsarbeit ein und machen so sichtbar, was unsere Schüler:innen geleistet haben.

  1. Die volle Stundenpläne der Oberstufenschüler:innen machen zusätzliches Engagement schwer.
  2. Expeditionen sind logistisch und finanziell aufwendig. 
  3. Der Duke Award ist wenig bekannt bei Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen.
  4. Die Motivation über ein Jahr freiwillig aufrechtzuerhalten ist eine echte Hürde.
  1. Wir gestalten das Programm individuell planbar, zeitlich flexibel und kommunizieren klar: nicht notenrelevant, aber persönlich wertvoll
  2. Wir setzen auf niedrigschwellige Touren in der näheren Umgebung, schaffen Leihmöglichkeiten für Ausrüstung und organisieren Anschaffungen über den Förderverein.
  3. Wir setzen auf Informationskampagnen mit Präsentationen und Flyern sowie auf öffentlichkeitswirksame Verleihungen.
  4. Wir begleiten die Teilnehmenden mit regelmäßigen Feedback-Impulsen, Peer-Austausch, strukturierten Begleitbögen und setzen auf öffentliches Lob als Anreiz
  • Personal: Projektleitung und begleitende Lehrkräfte bzw. Mentor:innen
  • Zeit: ca. 2–3 Monate Vorbereitungszeit sowie regelmäßige Treffen und digitale Begleitung
  • Material: Expeditionsausrüstung (Zelte, Isomatten, Kompass etc.), Logbücher, Reflexionsbögen, Räume für Veranstaltungen
  • Finanzen: Jahreslizenz für Schulen, Teilnahmegebühr pro Schüler:in (10–15 €), Fördermittel und Zuschüsse
  • Duke Award Germany: Support bei Umsetzung und Pflege des ORB
  • Förderverein der Goetheschule: Unterstützung bei der Anschaffung von Expeditionsausrüstung
  • Lokale Partner: IHK, StudiumPlus, Stadt Wetzlar, Ehrenamtsinitiativen und Vereine
  • Joachim Franz, Extremsportler und Motivationscoach: exklusiver externer Partner der Goetheschule
Auf einen Blick
Ort
Wetzlar
,
Hessen
Startpunkt des Projektes
May 2024
Klassenstufe
Sekundarstufe I
Sekundarstufe II
SCHULGRÖSSE
Große Schule (>800 SchülerInnen)
Mittlerer Aufwand
Kontakt
Stefan Lesser
sekretariat@goetheschule-ldk.de
Hospitation
ohne Kostenpauschale
Goetheschule
schulform
Gymnasium
Schulgrösse
Große Schule (>800 SchülerInnen)
Projekt umsetzen?

Jetzt mein eigenes Projekt mit dem KI Assistenten planen.

Projekt umsetzen?

Jetzt mein eigenes Projekt mit dem KI Assistenten planen.

Erstelle passgenaue Prompts für den Schulalltag.

Project Name
Duke Award für Persönlichkeitsbildung
Project Slug
duke-award-fur-personlichkeitsbildung
Project Description
Ein Programm für Engagement und persönliche Entwicklung
Project Goals

Der Duke of Edinburgh's International Award ist ein weltweit anerkanntes Programm zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. In vier Bereichen – soziales Engagement, Fitness, Talente und Expedition – setzen sich Teilnehmende freiwillig eigene Ziele und verfolgen sie über einen definierten Zeitraum selbstständig. 

Wir haben das Programm an der Goetheschule eingeführt, weil wir Persönlichkeitsbildung stärker im Schulalltag verankern wollten. Den Anstoß gab eine Befragung von Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die einen klaren Bedarf im Bereich non-formaler Bildung zeigte. Der Duke Award ist inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens und schärft unser Profil in den Bereichen Wertebildung und Zukunftskompetenzen.

Project Implementation
  1. Wir haben eine Befragung von Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern durchgeführt und non-formale Bildung als zentrales Handlungsfeld identifiziert.
  2. Wir haben das Konzept der Schulleitung und engagierten Lehrkräften vorgestellt, Zustimmung eingeholt und Kontakt zur nationalen Koordinationsstelle des Duke Awards geknüpft.
  3. Wir haben eine Projektleitung benannt, Rahmenbedingungen festgelegt und die Einbindung in den Schulalltag geplant – z. B. über AG-Angebote, ohne den Unterricht zu belasten.
  4. Wir haben eine Infoveranstaltung für interessierte Schüler:innen durchgeführt und die Pilotgruppe kontinuierlich begleitet.
  5. Wir haben die erste Verleihung feierlich und öffentlichkeitswirksam gefeiert und nutzen diese Erfahrung als Grundlage, um das Programm dauerhaft zu etablieren.
  6. Der zweite Durchgang läuft aktuell mit 16 Schüler:innen – der nächste Ende 2025.
Project Tips
  • Klein anfangen – mit Begeisterung wachsen lassen. Startet mit einer Pilotgruppe von motivierten Schüler:innen und engagierten Lehrkräften, um erste Erfahrungen zu sammeln. Erfolge und positive Erlebnisse in kleiner Runde erzeugen Sogwirkung – nachhaltiger als großangelegte Pflichtprogramme.
  • Den Award gut ins Schulprofil einbetten. Macht deutlich, wie das Programm eure Werte und Schwerpunkte ergänzt (z. B. Eigenverantwortung, Engagement, Zukunftskompetenzen). So fällt es leichter, Unterstützung durch Kollegium, Schulleitung und Eltern zu gewinnen.
  • Freiwilligkeit und Flexibilität sichern den Erfolg. Der Award lebt davon, dass Schüler:innen eigene Ziele setzen und selbstbestimmt handeln. Gebt ihnen Raum für individuelle Interessen, statt alles vorzugeben – das fördert Motivation und Identifikation.
  • Ressourcen clever nutzen – Netzwerke aufbauen. Bindet frühzeitig den Förderverein, lokale Partner und Eltern ein. Auch Kooperationen mit Ehrenamtsinitiativen oder Sportvereinen sind Gold wert.
  • Sichtbarkeit schaffen und feiern. Macht Erfolge sichtbar – durch Verleihungen, Berichte auf der Schulhomepage oder lokale Medien. Das stärkt die Identifikation der Teilnehmenden und motiviert andere, ebenfalls mitzumachen.
Project Challenges
  1. Die volle Stundenpläne der Oberstufenschüler:innen machen zusätzliches Engagement schwer.
  2. Expeditionen sind logistisch und finanziell aufwendig. 
  3. Der Duke Award ist wenig bekannt bei Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen.
  4. Die Motivation über ein Jahr freiwillig aufrechtzuerhalten ist eine echte Hürde.
Project Solutions
  1. Wir gestalten das Programm individuell planbar, zeitlich flexibel und kommunizieren klar: nicht notenrelevant, aber persönlich wertvoll
  2. Wir setzen auf niedrigschwellige Touren in der näheren Umgebung, schaffen Leihmöglichkeiten für Ausrüstung und organisieren Anschaffungen über den Förderverein.
  3. Wir setzen auf Informationskampagnen mit Präsentationen und Flyern sowie auf öffentlichkeitswirksame Verleihungen.
  4. Wir begleiten die Teilnehmenden mit regelmäßigen Feedback-Impulsen, Peer-Austausch, strukturierten Begleitbögen und setzen auf öffentliches Lob als Anreiz
School Name
Goetheschule
School State
Hessen
School Type
Gymnasium
School Level
This is some text inside of a div block.
School Grade Level
This is some text inside of a div block.
School Subject
This is some text inside of a div block.