
Future Makers – KI, Innovation und Entrepreneurship
Mit KI reale Herausforderungen lösen.
Wir sind überzeugt, dass Schüler:innen nicht nur auf die Zukunft vorbereitet werden sollten, sondern die Möglichkeit erhalten müssen, sie aktiv mitzugestalten. Im Projekt „Future Makers" haben wir genau das erprobt. 28 Lernende haben in sechs Teams reale gesellschaftliche Herausforderungen aus ihrer eigenen Lebenswelt analysiert und mithilfe von Design Thinking, Künstlicher Intelligenz und unternehmerischem Denken konkrete Lösungen entwickelt. Von der Problemanalyse über Recherche, Interviews und Nutzerprofile bis hin zu digitalen Prototypen und App-Konzepten durchliefen sie den gesamten Innovationsprozess eigenverantwortlich.
In der ersten Projektphase entstanden sechs digitale Prototypen und App-Konzepte. Das überzeugendste Konzept wurde von den Schüler:innen selbst ausgewählt und anschließend als funktionsfähige App umgesetzt. Die Ergebnisse wurden anderen Klassen vorgestellt und diskutierten breit in der Schulgemeinschaft. Die Projektwirkung reichte damit weit über die ursprüngliche Teilnehmendengruppe hinaus.
Sichtbar wurde vor allem eine hohe Motivation und Eigeninitiative. Viele Lernende entwickelten ein gestärktes Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und erlebten, dass sie Ideen selbstständig in konkrete Lösungen überführen können. Kompetenzen in den Bereichen Kreativität, Problemlösung, Teamarbeit, Entrepreneurship und KI-Kompetenz wurden gezielt aufgebaut. Auch im Kollegium hat das Projekt Impulse gesetzt. Lehrkräfte gewannen neue Perspektiven auf projektbasiertes und fächerübergreifendes Arbeiten. Das Projekt bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung innovativer Lernformate an der Peter-Vischer-Schule sowie für nationale und internationale Kooperationen, etwa im Rahmen von Erasmus+ und europäischen Innovationsprojekten.
- Ausgangspunkt war die Frage, wie unsere Schüler:innen Künstliche Intelligenz nicht nur zur Informationssuche, sondern zur aktiven Gestaltung von Lösungen nutzen können.
- Wir haben zu Beginn eine gemeinsame Grundlage zu KI, Design Thinking und Projektarbeit eingeführt.
- Die Lernenden identifizierten mithilfe von Design-Thinking-Methoden Herausforderungen aus ihrer eigenen Lebenswelt und entwickelten in Teams erste Ideen für innovative Projekte.
- Durch Recherche, Interviews, Nutzeranalysen und den Einsatz von KI als kreativen Sparringspartner wurden die Ideen weiterentwickelt und konkrete Lösungsansätze erarbeitet.
- In sechs Teams entstanden digitale Prototypen und App-Konzepte zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Schüler:innen präsentierten ihre Ergebnisse und erhielten Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern.
- Das überzeugendste Konzept wurde ausgewählt und anschließend als funktionsfähige App umgesetzt. Die Anwendung wurde weiteren Klassen vorgestellt und diskutiert.
- Die Erfahrungen aus dem Projekt wurden reflektiert und dienen nun als Grundlage für weitere Innovations-, KI- und Entrepreneurship-Projekte an der Peter-Vischer-Schule sowie für nationale und internationale Kooperationen.
- Unser wichtigster Tipp ist: einfach anfangen. Innovative Projekte entstehen nicht durch perfekte Planung, sondern durch Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln. Schulen sollten den Mut haben, Schüler:innen echte Verantwortung zu übertragen und ihnen Raum für eigene Ideen zu geben.
- Hilfreich ist es, mit realen Herausforderungen aus der Lebenswelt der Lernenden zu arbeiten und moderne Methoden wie Design Thinking, projektbasiertes Lernen und Künstliche Intelligenz sinnvoll zu kombinieren. Dabei sollte der Fokus nicht auf der Technologie selbst liegen, sondern auf Kreativität, Problemlösung und gesellschaftlicher Wirkung.
- Eine offene Fehlerkultur etablieren und interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern
- Mit kleinen Pilotprojekten starten: Sie reichen oft aus, um große Veränderungen anzustoßen
Die Schüler:innen standen im Mittelpunkt des Projekts und waren in alle Phasen eingebunden - von der Identifikation relevanter Herausforderungen über die Ideenentwicklung bis zur Erstellung und Präsentation der Prototypen. Sie haben eigenverantwortlich in Teams gearbeitet, sich gegenseitig Feedback gegeben und ihre Ergebnisse auch anderen Klassen vorgestellt.
Das Kollegium hat das Projekt durch die Bereitstellung von Lernräumen, die Begleitung der Projektarbeit und den fachlichen Austausch zu innovativen Unterrichtsformaten unterstützt. Die Ergebnisse wurden innerhalb der Schulgemeinschaft sichtbar gemacht und diskutiert.
- Unterschiedliche Vorkenntnisse der Schüler:innen im Bereich KI und digitale Werkzeuge
- Begrenzte Zeit für die Entwicklung und Umsetzung der Projektideen im Schulalltag
- Auswahl und Fokussierung der vielen kreativen Ideen auf realistisch umsetzbare Lösungen
- Kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit KI-generierten Inhalten
- Koordination der Teamarbeit und Aufgabenverteilung innerhalb der Projektgruppen
- Technische Herausforderungen bei der Umsetzung eines funktionsfähigen App-Prototyps
- Balance zwischen kreativer Freiheit der Lernenden und einer strukturierten Projektsteuerung
- Wir haben zu Beginn gemeinsame Grundlagen eingeführt und heterogene Teams gebildet, in denen unterschiedliche Stärken sich gegenseitig ergänzen.
- Wir haben eine klare Projektstruktur mit Zwischenzielen, Präsentationen und festen Meilensteinen eingeführt.
- Wir haben regelmäßige Feedback- und Reflexionsphasen eingebaut und schrittweise Prototypen entwickelt.
- Wir haben gezielt für dieses Thema sensibilisiert und es als festen Bestandteil des Projekts verankert.
- Gegenseitige Unterstützung in den Teams und kontinuierliche Begleitung durch die Lehrkraft haben dafür gesorgt, dass alle Gruppen vorankamen.
- Wir haben iterativ getestet, überarbeitet und auf Basis von Nutzerfeedback verbessert.
- Klare Rahmenbedingungen haben Orientierung gegeben, ohne die Eigenverantwortung der Lernenden einzuschränken.
- Budget: keine Angabe
- Personal: pädagogische Begleitung durch Lehrkräfte
- Räume: Kollaborative Arbeitsräume für Teamarbeit, Präsentationen und Feedbackphasen
- Tools: Digitale Endgeräte, Internetzugang, schulische IT-Infrastruktur, KI-Tools, digitale Anwendungen für Ideenentwicklung, Prototyping und App-Design
- Ansonsten: Unterrichtszeit und Projekttage für Recherche, Entwicklung und Präsentation; Methoden des Design Thinking, projektbasierten Lernens und Entrepreneurship Education; Offenheit für innovative Lernformate sowie die Bereitschaft, neue Wege zu erproben
- Erasmus+: nationales und europäisches Netzwerk für den Austausch guter Praxis und internationale Kooperationen
- Botschafterschule des Europäischen Parlaments: Vernetzung und Anknüpfungspunkte für europäische Bildungsinitiativen
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