
Kinderorientierte und lehrerfreundliche Schule
Kern- und Kursunterricht für mehr Kompetenzen
Wir haben Schule so gestaltet, wie wir es für kindorientiert und lehrerfreundlich halten: indem wir den Schulalltag in Kern- und Kursunterricht aufgeteilt haben. Im Rahmen des Schulversuchs „Kern- und Kursunterricht – Kompetenzen stärken und Individualität fördern" hat die Questenberg-Grundschule ihren Schulalltag grundlegend neu strukturiert. Verbindliche Kernzeiten und flexible Kursformate bilden das Gerüst. Zentrale Elemente sind eine neue Rhythmisierung des Tages, fächerübergreifendes Arbeiten, alternative Formen der Leistungsbewertung und der bewusste Aufbau einer Kultur der Digitalität. Das Projekt prägt nicht einzelne Unterrichtsformate, sondern den gesamten Schulalltag.
Mit dem Schulversuch „Kern- und Kursunterricht – Kompetenzen stärken und Individualität fördern" haben wir den gesamten Schulalltag der Questenberg-Grundschule konsequent neu strukturiert. Durch die Aufteilung in Kern- und Kursunterricht erleben Schüler:innen und Lehrkräfte spürbar mehr Kontinuität, Beständigkeit und Zusammenarbeit im Alltag. Die neue Organisation stärkt die Motivation aller Beteiligten und trägt eine kindorientierte, lehrerfreundliche Lernkultur durch den gesamten Schulalltag. Ein zentraler Erfolg ist die nachhaltig sichtbare Veränderung unserer Schulkultur: Wir arbeiten im Kollegium enger zusammen, denken Unterricht stärker fächerübergreifend und entwickeln neue Ansätze der Leistungsbewertung und Digitalität kontinuierlich weiter. Die Wirksamkeit und Strahlkraft dieses Schulentwicklungsprozesses wurde 2025 durch die Auszeichnung als Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises gewürdigt.
- Wir haben Inspiration durch Hospitationen, Workshops und Austausch mit anderen Schulen gesammelt.
- Wir haben gemeinsam Entwicklungsziele festgelegt und Veränderungsschwerpunkte definiert.
- Wir haben das Konzept entwickelt und konkretisiert: Abläufe, Rollen und Inhalte.
- Wir haben die Rahmenbedingungen gesichert: Partner gewonnen, Abstimmungen geklärt, Genehmigungen eingeholt.
- Wir haben den Kern- und Kursunterricht gestartet.
- Wir reflektieren und entwickeln regelmäßig weiter: durch Evaluation, Anpassungen und Feinjustierungen.
- Jede Schule, die sich auf den Weg macht, hat einmal angefangen. Wenn man selbst anfängt, sollte man nicht auf das Ende des Weges und den Erfolg schauen, sondern immer im Blick behalten, wie viele Steine auch dort aus dem Weg geräumt werden mussten, um schlussendlich selbst erfolgreich zu sein.
Beteiligung ist bei uns fest in die Schulentwicklung eingebettet. Schüler:innen, Eltern und Kollegium beziehen wir regelmäßig ein, damit das Konzept im Alltag tragfähig bleibt und weiter wachsen kann. Besonders Elternrat und Kinderrat übernehmen dabei eine aktive Rolle, indem sie Rückmeldungen geben und konkrete Weiterentwicklungen anstoßen. Beteiligung wird bei uns nicht nur mitgedacht, sondern als kontinuierlicher Bestandteil der Schulgestaltung gelebt.
- Schulentwicklung bringt ständig neue Fragen, Baustellen und Anpassungsbedarfe mit sich.
- Nicht alles ist von Anfang an klar oder fertig – Unsicherheiten im Veränderungsprozess gehören dazu
- Schulentwicklung braucht Zeit, Ausdauer und Mut – dranbleiben fällt nicht immer leicht.
- Wir begegnen Herausforderungen mit einem Growth Mindset: bewusst als Chance sehen und lösungsorientiert handeln.
- Wir gehen Probleme aktiv an, statt zu warten, bis sie sich von selbst lösen.
- Wir fokussieren uns auf den Prozess statt auf das Endbild und nehmen unseren eigenen Startpunkt ernst.
Keine besonderen Ressourcen, die über das normale Maß einer öffentlichen Grundschule hinausgehen.
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