InnovatorsMap
/
Let’s Do it-AG
Foto © pressfoto
No items found.
Foto © pressfoto

Let’s Do it-AG

Schüler:innen entwickeln und leiten eigene Projekte

In der Let's Do it-AG entwickeln unsere Schüler:innen eigene Ideen für die Gestaltung ihres Lebensumfelds und übernehmen Verantwortung für deren Umsetzung. Dabei bauen sie Selbstwirksamkeit, Demokratiekompetenz und zentrale Zukunftskompetenzen auf.

Wir verstehen die AG als Safe Space und Entwicklungsformat für Engagement, in dem Schüler:innen lernen, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Ausgangspunkt sind Themen, Herausforderungen oder Veränderungswünsche, die die Teilnehmenden in ihrem schulischen oder gesellschaftlichen Umfeld wahrnehmen. Aus diesen entwickeln sie eigenständig Projektideen, planen deren Umsetzung und bringen sie in schulische und außerschulische Entscheidungsprozesse ein.

Das AG-Format versteht Projekte dabei nicht als Selbstzweck. Vielmehr dienen sie als Lern- und Erfahrungsräume, in denen Schüler:innen erleben, dass sie aktiv Einfluss nehmen, Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen können. Wir begleiten sie dabei durch Coaching, Reflexion und methodische Unterstützung.

Aktuell entwickeln und setzen Gruppen von Schüler:innen zwei Projekte eigenverantwortlich um: die Begrünung von Schuldächern und die Umgestaltung eines Schulhofbereichs.

Da sich die Projekte noch in der Umsetzung befinden, können wir die langfristigen Auswirkungen auf die Schule aktuell noch nicht bewerten. Schon jetzt beobachten wir jedoch deutliche Entwicklungen bei den Teilnehmenden.

Unsere Schüler:innen haben Kompetenzen in Projektmanagement, Kommunikation, Präsentation, Gesprächsführung und Problemlösung aufgebaut und erweitert. Sie lernen, komplexe Vorhaben zu strukturieren, Rückschläge auszuhalten, Unterstützung einzuholen und eigene Interessen überzeugend zu vertreten.

Besonders wichtig ist für uns die Entwicklung des Selbstwirksamkeitserlebens. Die Teilnehmenden erfahren, dass wir ihre Ideen ernst nehmen und sie selbst Einfluss auf ihr Umfeld nehmen können. Viele Herausforderungen, die zunächst unüberwindbar erschienen, haben sie durch Eigeninitiative, Zusammenarbeit und Ausdauer bewältigt. Damit zeigt die AG bereits jetzt, dass Demokratiebildung nicht nur durch das Sprechen über demokratische Prozesse im Unterricht gelingt, sondern vor allem durch praktisches Erleben.

Die Let's Do it-AG steckt aktuell noch in ihrer ersten Projektphase. Die von den Schüler:innen entwickelten Projekte setzen wir weiterhin um. Im Mittelpunkt der bisherigen Ergebnisse stehen deshalb weniger abgeschlossene Vorhaben als die Prozesse des Lernens, der Entwicklung und der Beteiligung, die die Teilnehmenden durchlaufen.

Im Rahmen ihrer Projekte haben unsere Schüler:innen bereits Gespräche mit der Schülervertretung, dem Schülerrat, der Schulleitung, Lehrkräften, dem Schulvorstand sowie externen Partner:innen geführt. Außerdem haben sie Kontakte zu Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis aufgebaut, um Informationen zu sammeln und ihre Ideen weiterzuentwickeln.

Besonders sichtbar wurde die Entwicklung der Teilnehmenden bei der öffentlichen Vorstellung ihrer Projektideen. Unsere Schüler:innen haben ihre Vorhaben vor zahlreichen Klassen sowie in schulischen Gremien präsentiert und ihre Anliegen zunehmend sicher und selbstbewusst vertreten.

  1. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass viele Schüler:innen kreative Ideen und Veränderungswünsche haben, ihnen jedoch oft die Erfahrung oder das Vertrauen in die eigene Handlungsmacht fehlt, um diese umzusetzen.
  2. Daraus haben wir ein offenes AG-Format entwickelt, das Selbstwirksamkeit gezielt fördert.
  3. Zu Beginn der AG sammeln wir mit kreativen Methoden (unter anderem mit der Walt-Disney-Methode) Ideen, Herausforderungen und Veränderungswünsche im Lebensraum Schule.
  4. Die Schüler:innen prüfen ihre Vorschläge anschließend auf Realisierbarkeit, Wirkung und persönliche Motivation.
  5. Aus diesem Prozess entstehen eigenständige Projektgruppen.
  6. Als AG-Leitung geben wir keine Projekte vor, sondern begleiten Planung, Reflexion und Umsetzung.
  7. Über Inhalte, Ziele und Vorgehen entscheiden die Projektgruppen selbst.
  8. Die Schüler:innen führen Gespräche mit schulischen Gremien, präsentieren ihre Ideen vor Gruppen, knüpfen Kontakte zu externen Partner:innen und vertreten ihre Anliegen gegenüber Entscheidungsträger:innen.
  9. Die Unterstützung der Schulleitung sowie die Offenheit schulischer und außerschulischer Partner:innen tragen wesentlich zum Projekterfolg bei.

  • Echte Verantwortung übertragen statt nur Ideen sammeln lassen
  • Potenzielle Teilnehmende persönlich ansprechen statt nur im Schaukasten ausschreiben
  • Nicht jedes Projekt muss erfolgreich abgeschlossen werden. Auch Rückschläge, Umwege oder Projektabbrüche können pädagogisch gerahmt wertvolle Lernerfahrungen sein
  • Rolle als Begleitung reflektieren, Schüler:innen befähigen statt Projekte für sie umsetzen
  • Rückhalt der Schulleitung sichern
  • Fokus auf die Selbstwirksamkeitserfahrung der Schüler:innen legen, nicht auf das Projektergebnis
  • Für den Einstieg überschaubare Projekte wählen statt große, prestigeträchtige Vorhaben

Für uns basiert die Let's Do it-AG auf dem Grundsatz, dass Schüler:innen Projekte nicht nur mitgestalten, sondern selbst initiieren, gestalten und verantworten. Unsere Teilnehmenden identifizieren eigenständig Themen und Herausforderungen, entwickeln Projektideen, planen deren Umsetzung und vertreten ihre Anliegen gegenüber schulischen und außerschulischen Akteur:innen.

Wir binden das Kollegium dort ein, wo einzelne Projekte fachliche Expertise oder Unterstützung benötigen. Unsere Lehrkräfte reagieren offen und unterstützend auf die Anliegen der Projektgruppen.

Die Schulleitung unterstützt uns dabei maßgeblich. Je nach Projektstand führen wir Gespräche, prüfen Umsetzungsmöglichkeiten oder vermitteln Kontakte.

Externe Partner:innen sprechen die Schüler:innen projektbezogen selbst an. Dazu gehören Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis, die ihr Wissen zur Verfügung stellen oder die Weiterentwicklung von Projektideen unterstützen. So sind unter anderem Kooperationen mit Dozent:innen der Hochschule Osnabrück, einem Architekten sowie weiteren Ansprechpartner:innen entstanden.

Eine direkte Einbindung von Eltern findet bislang nicht statt.

  1. Das AG-Konzept war für potenzielle Teilnehmende zunächst schwer verständlich, die reine Ausschreibung führte zu keinen Anmeldungen.
  2. Eine weitere Herausforderung liegt in der langfristigen Begleitung von Projekten, vor allem auf Seiten der Schüler:innen, aber auch auf Seiten der Projektleitung/der AG-Leitung. Eigenverantwortliche Projektarbeit ist häufig mit Rückschlägen, Verzögerungen und Umplanungen verbunden. Dadurch entstehen immer wieder Zweifel an der Umsetzbarkeit oder Motivation einzelner Teilnehmenden.
  3. Besonders motivierte Schüler:innen entwickeln teils sehr ambitionierte Projekte, deren Umsetzung erhebliche personelle, zeitliche oder finanzielle Ressourcen braucht, ohne dass zu Beginn absehbar ist, ob Motivation und Verbindlichkeit bis zum Ende bestehen bleiben.
  4. Die AG-Leitung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen notwendiger Unterstützung und der Gefahr, selbst zur Projektleitung zu werden.

  1. Besonders wirksam erwies sich die persönliche Ansprache von potenziellen Teilnehmenden. Nachdem erste Schüler:innen für die AG gewonnen werden konnten, stellten diese (nach Erarbeitung erster Projektideen und Vorstellung dieser in zahlreichen Klassen) ihre Ideen selbst in zahlreichen Klassen vor und begeisterten weitere Mitschüler:innen für das Format.
  2. Wir begleiten die Schüler:innen durch Coaching, Reflexionsgespräche und methodische Unterstützung und werten Rückschläge gemeinsam als Teil des Veränderungsprozesses aus
  3. Um die Eigenverantwortung der Teilnehmenden zu stärken, wurde konsequent darauf geachtet, dass Entscheidungen, Inhalte und Ziele von den Schüler:innen selbst entwickelt und vertreten werden. Die AG-Leitung übernimmt dabei die Rolle einer unterstützenden Begleitung, nicht die einer Projektleitung. Ein Eingreifen ist eventuell dennoch erforderlich, wenn zu erwarten ist, dass die Größe und Komplexität eines Projektes die tatsächlichen Fähigkeiten sowie die personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen der Schüler:innen sowie der Schule überschreiten.
  4. Wir setzen der AG-Leitung einen klaren zeitlichen Rahmen

Je nach Größe der Projekte und Anzahl der Teilnehmenden

  • Wir schließen während der Umsetzung der Schüler:innen-Projekte individuelle Partnerschaften, die zum jeweiligen Projektzweck passen
  • Wir docken dabei bevorzugt an bestehende Partner:innen im Schulnetzwerk an, etwa Unternehmen oder Hochschulen
  • Kooperation mit Dozent:innen der Hochschule Osnabrück
  • Zusammenarbeit mit einem Architekten

Auf einen Blick
Ort
Melle
,
Startpunkt des Projektes
August 2025
Schultyp
Gymnasium
SCHULGRÖSSE
Große Schule (>800 SchülerInnen)
Mittlerer Aufwand
Kontakt
Gymnasium-Melle@t-online.de
Gymnasium Melle
schulform
Schulgrösse
Große Schule (>800 SchülerInnen)
Projekt umsetzen?

Jetzt mein eigenes Projekt mit dem KI Assistenten planen.

Projekt umsetzen?

Jetzt mein eigenes Projekt mit dem KI Assistenten planen.

Erstelle passgenaue Prompts für den Schulalltag.

Project Name
Let’s Do it-AG
Project Slug
lets-do-it-ag
Project Description

In der Let's Do it-AG entwickeln unsere Schüler:innen eigene Ideen für die Gestaltung ihres Lebensumfelds und übernehmen Verantwortung für deren Umsetzung. Dabei bauen sie Selbstwirksamkeit, Demokratiekompetenz und zentrale Zukunftskompetenzen auf.

Wir verstehen die AG als Safe Space und Entwicklungsformat für Engagement, in dem Schüler:innen lernen, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Ausgangspunkt sind Themen, Herausforderungen oder Veränderungswünsche, die die Teilnehmenden in ihrem schulischen oder gesellschaftlichen Umfeld wahrnehmen. Aus diesen entwickeln sie eigenständig Projektideen, planen deren Umsetzung und bringen sie in schulische und außerschulische Entscheidungsprozesse ein.

Das AG-Format versteht Projekte dabei nicht als Selbstzweck. Vielmehr dienen sie als Lern- und Erfahrungsräume, in denen Schüler:innen erleben, dass sie aktiv Einfluss nehmen, Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen können. Wir begleiten sie dabei durch Coaching, Reflexion und methodische Unterstützung.

Aktuell entwickeln und setzen Gruppen von Schüler:innen zwei Projekte eigenverantwortlich um: die Begrünung von Schuldächern und die Umgestaltung eines Schulhofbereichs.

Project Goals
Project Implementation
  1. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass viele Schüler:innen kreative Ideen und Veränderungswünsche haben, ihnen jedoch oft die Erfahrung oder das Vertrauen in die eigene Handlungsmacht fehlt, um diese umzusetzen.
  2. Daraus haben wir ein offenes AG-Format entwickelt, das Selbstwirksamkeit gezielt fördert.
  3. Zu Beginn der AG sammeln wir mit kreativen Methoden (unter anderem mit der Walt-Disney-Methode) Ideen, Herausforderungen und Veränderungswünsche im Lebensraum Schule.
  4. Die Schüler:innen prüfen ihre Vorschläge anschließend auf Realisierbarkeit, Wirkung und persönliche Motivation.
  5. Aus diesem Prozess entstehen eigenständige Projektgruppen.
  6. Als AG-Leitung geben wir keine Projekte vor, sondern begleiten Planung, Reflexion und Umsetzung.
  7. Über Inhalte, Ziele und Vorgehen entscheiden die Projektgruppen selbst.
  8. Die Schüler:innen führen Gespräche mit schulischen Gremien, präsentieren ihre Ideen vor Gruppen, knüpfen Kontakte zu externen Partner:innen und vertreten ihre Anliegen gegenüber Entscheidungsträger:innen.
  9. Die Unterstützung der Schulleitung sowie die Offenheit schulischer und außerschulischer Partner:innen tragen wesentlich zum Projekterfolg bei.

Project Tips
  • Echte Verantwortung übertragen statt nur Ideen sammeln lassen
  • Potenzielle Teilnehmende persönlich ansprechen statt nur im Schaukasten ausschreiben
  • Nicht jedes Projekt muss erfolgreich abgeschlossen werden. Auch Rückschläge, Umwege oder Projektabbrüche können pädagogisch gerahmt wertvolle Lernerfahrungen sein
  • Rolle als Begleitung reflektieren, Schüler:innen befähigen statt Projekte für sie umsetzen
  • Rückhalt der Schulleitung sichern
  • Fokus auf die Selbstwirksamkeitserfahrung der Schüler:innen legen, nicht auf das Projektergebnis
  • Für den Einstieg überschaubare Projekte wählen statt große, prestigeträchtige Vorhaben

Project Challenges
  1. Das AG-Konzept war für potenzielle Teilnehmende zunächst schwer verständlich, die reine Ausschreibung führte zu keinen Anmeldungen.
  2. Eine weitere Herausforderung liegt in der langfristigen Begleitung von Projekten, vor allem auf Seiten der Schüler:innen, aber auch auf Seiten der Projektleitung/der AG-Leitung. Eigenverantwortliche Projektarbeit ist häufig mit Rückschlägen, Verzögerungen und Umplanungen verbunden. Dadurch entstehen immer wieder Zweifel an der Umsetzbarkeit oder Motivation einzelner Teilnehmenden.
  3. Besonders motivierte Schüler:innen entwickeln teils sehr ambitionierte Projekte, deren Umsetzung erhebliche personelle, zeitliche oder finanzielle Ressourcen braucht, ohne dass zu Beginn absehbar ist, ob Motivation und Verbindlichkeit bis zum Ende bestehen bleiben.
  4. Die AG-Leitung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen notwendiger Unterstützung und der Gefahr, selbst zur Projektleitung zu werden.

Project Solutions
  1. Besonders wirksam erwies sich die persönliche Ansprache von potenziellen Teilnehmenden. Nachdem erste Schüler:innen für die AG gewonnen werden konnten, stellten diese (nach Erarbeitung erster Projektideen und Vorstellung dieser in zahlreichen Klassen) ihre Ideen selbst in zahlreichen Klassen vor und begeisterten weitere Mitschüler:innen für das Format.
  2. Wir begleiten die Schüler:innen durch Coaching, Reflexionsgespräche und methodische Unterstützung und werten Rückschläge gemeinsam als Teil des Veränderungsprozesses aus
  3. Um die Eigenverantwortung der Teilnehmenden zu stärken, wurde konsequent darauf geachtet, dass Entscheidungen, Inhalte und Ziele von den Schüler:innen selbst entwickelt und vertreten werden. Die AG-Leitung übernimmt dabei die Rolle einer unterstützenden Begleitung, nicht die einer Projektleitung. Ein Eingreifen ist eventuell dennoch erforderlich, wenn zu erwarten ist, dass die Größe und Komplexität eines Projektes die tatsächlichen Fähigkeiten sowie die personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen der Schüler:innen sowie der Schule überschreiten.
  4. Wir setzen der AG-Leitung einen klaren zeitlichen Rahmen

School Name
Gymnasium Melle
School State
Niedersachsen
School Type
Gymnasium
School Level
This is some text inside of a div block.
School Grade Level
This is some text inside of a div block.
School Subject
This is some text inside of a div block.
Finsweet Nest - send schultyp to innovators map
Finsweet Nest - send bundesland to innovators map