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Maker Space für kreatives, praktisches Lernen
Eigene Ideen mit Technik und Werkzeug umsetzen
Ein Maker Space ist ein offener Kreativ- und Lernraum, der Schüler:innen Zugang zu Werkzeugen, Technologien und Materialien für eigenverantwortliche Projekte bietet und durch Tüfteln, Bauen und Programmieren technisches Verständnis, Kreativität und Problemlösungskompetenz fördert.
An der Friedrich-Realschule haben wir einen solchen Raum geschaffen. Mit 3D-Druckern, flexiblen Werkstattbereichen und einem Creative Workspace setzen unsere Schüler:innen eigene Ideen um und entwickeln konkrete Produkte. Der Maker Space ist bewusst als Lernumgebung gestaltet, die projektorientiertes Arbeiten, gemeinsames Experimentieren und handlungsorientiertes Lernen ermöglicht. Durch die enge Verzahnung mit Unterricht, Projekten und offenen Formaten ist er zu einem zentralen Ort für kreatives Lernen und schulische Innovation geworden.
Unsere Schüler:innen gestalten im Maker Space konkrete Produkte wie T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Taschen. Sie erleben dabei unmittelbar, wie eigene Ideen Wirklichkeit werden. Der Raum ist fest im Schulalltag verankert und ermöglicht regelmäßiges, praxisnahes Lernen. Kreativität, Selbstwirksamkeit und technische Kompetenzen wachsen durch das gemeinsame Arbeiten spürbar. Weil Projekte sichtbar werden und unterschiedliche Schüler:innengruppen zusammenarbeiten, stärkt der Maker Space auch das Gemeinschaftsgefühl in unserer Schule.
- Wir haben zunächst einen 3D-Drucker angeschafft und erste kreative Aufgaben im Unterricht erprobt.
- Wir haben das Erdgeschoss zu einem „Lernen 4.0"-Bereich umgestaltet – mit TV-Studio und Creative Workspace – und den Maker Space gemeinsam mit unseren Schüler:innen eingerichtet: von der Planung über das Streichen bis zur Wandgestaltung.
- Wir haben den Maker Space in Projekte wie „Arbeitswelt im Wandel" und in die Hausaufgabenbetreuung mit externer Unterstützung integriert.
- Wir verankern ihn in der Schulkultur durch Formate wie „Family-Making" und weiten das Angebot schrittweise auf neue Schüler:innengruppen aus.
- Technologie allein reicht nicht; Zeit für Begleitung und Einführung einplanen.
- Eltern aktiv einbeziehen; eine echte Schulgemeinschaft entsteht durch gemeinsames Tun.
Wir haben erlebt, wie wirkungsvoll echte Beteiligung ist. Unsere Schüler:innen haben den Maker Space nicht nur genutzt, sondern mitgestaltet – von der Planung und Einrichtung des Raums bis hin zu Formaten wie „Family-Making". Diese Mitgestaltung hat eine besondere Identifikation geschaffen: nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei Eltern und Lehrkräften.
- Technik: u. a. 3D-Drucker und weitere Geräte
- Räume: Erdgeschoss als umgestalteter Lernbereich 4.0
- Projektmittel der Initiative Zukunft Mitgemacht
- Externe Medienpädagog:innen: Weinheimer Jugendmedien
Initiative Zukunft Mitgemacht in Kooperation mit #wirfürschule
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