
Maker Space für Projektarbeit
Kreativ, digital, handwerklich – ein Raum für alle
Ein Maker Space ist ein offener Kreativ- und Lernraum, der Schüler:innen Zugang zu Werkzeugen, Technologien und Materialien für eigenverantwortliche Projekte bietet – und durch Tüfteln, Bauen und Produzieren technisches Verständnis, Kreativität und Problemlösungskompetenz fördert.
Genau diesen Raum richten wir am Gymnasium am Römerkastell für alle Klassenstufen von 5 bis 13 ein. Der Schwerpunkt liegt auf Video- und Audioproduktion, digitaler Bearbeitung, 3D-Druck und handwerklichen Tätigkeiten. Der Raum ist so konzipiert, dass Lehrkräfte ihn niederschwellig und ohne großen Vorbereitungsaufwand im Fachunterricht, fachübergreifend oder in Projekten nutzen können. Geplant haben wir den Maker Space partizipativ in einem Design-Thinking-Prozess mit Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern. Auch der Aufbau erfolgt gemeinschaftlich und macht den Maker Space von Beginn an zu einem echten Schulprojekt.
Wir befinden uns aktuell kurz vor der eigentlichen Einrichtung des Maker Space. Er existiert also noch nicht in vollem Umfang. Dennoch stößt das Vorhaben bereits auf reges Interesse innerhalb der Schulgemeinschaft ebenso wie darüber hinaus, nicht zuletzt durch die ausführliche Berichterstattung in der Presse und auf unserer Schulhomepage.
- Ein Impulsvortrag an einem Studientag hat die Idee in eine kleine Arbeitsgruppe gebracht.
- Wir haben mehrere Schulen mit bestehenden Maker Spaces besucht und uns mit dortigen Kolleg:innen ausgetauscht.
- Wir haben die Möglichkeiten eines Maker Spaces in einer Gesamtkonferenz vorgestellt und eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern mit der Konzeptentwicklung beauftragt.
- Die Arbeitsgruppe hat Ideen und Wünsche zu Ausstattung, Schwerpunkten und Arbeitsfeldern gesammelt.
- Nach rund sieben Monaten Ausarbeitungszeit haben wir das fertige Konzept erneut in der Gesamtkonferenz präsentiert.
- In einer dreitägigen Projektwoche haben 25 Schüler:innen gemeinsam mit fünf Lehrkräften und Eltern zwei Räume eingerichtet: einen für Audio, Video und Präsentationen – einen für Handwerk und 3D-Druck.
- Genügend Vorlaufzeit einplanen
- Bei anderen Schulen hospitieren und von deren Erfahrungen lernen
- Viel Manpower für Planung und Umsetzung gewinnen
- Ressourcen und Expertise der Elternschaft aktiv nutzen
Die Entwicklung des Maker Space war von Beginn an ein Gemeinschaftsprojekt. Nach dem ersten Impuls bildeten wir eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern, die Ideen sammelte, Schwerpunkte festlegte und ein passendes Konzept ausarbeitete. Wir besuchten andere Schulen mit Maker Spaces, holten uns Erfahrungen aus der Praxis und stimmten das Vorhaben anschließend in der Gesamtkonferenz ab. Auch beim Aufbau sind viele Hände im Spiel: In einer Projektwoche richten Schüler:innen gemeinsam mit Lehrkräften und Eltern die Räume ein und bringen dabei Ressourcen und Fachkenntnisse aus der Elternschaft gezielt ein.
- Viele Ideen aus dem Kollegium mussten gebündelt und auf Realisierbarkeit geprüft werden.
- Der Umfang der Aufgaben im Vorfeld war deutlich größer als erwartet.
- Wir clusterten die Ideen direkt in der Kick-off-Gesamtkonferenz thematisch und sortierten sie nach Häufigkeit und Priorität.
- Wir verteilten die Arbeit auf spezialisierte Untergruppen der Arbeitsgruppe, die ihre Ergebnisse regelmäßig im Plenum vorstellten und gemeinsam abstimmten.
- Budget: Start mit vorhandenem Schulbudget und konsequente Nutzung bestehender Ressourcen
- Equipment: vorhandenes Videoequipment aus der Film-AG, Schränke, Mobiliar und Ausstattung aus dem Schulbestand
- Spenden: Geräte aus der Elternschaft (z. B. Nähmaschine) und aus früheren Spendenaktionen (z. B. 3D-Drucker)
- Eigenleistung: Einrichtung, Installation und teilweiser Bau in der Projektwoche
- Expertise: Fachkundige Eltern aus Handwerk, Ingenieurwesen und weiteren Bereichen
- Initiative Zukunft Mitgemacht in Kooperation mit #wirfürschule
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