
MINT-Forschertage
An der Fürstenbergschule haben wir MINT fest im Schulalltag verankert mit einem eigenen Format, das alle vier Wochen stattfindet: dem MINT-Forscher-Tag. An diesem Tag wählen unsere Schüler:innen ihr Projekt und erfinden, bauen und forschen zu ganz unterschiedlichen Themen. Die Angebote sind fächerübergreifend, jahrgangsweise aufgebaut und so gestaltet, dass jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit alle Bereiche kennenlernt. Dabei lösen die Kinder handlungsorientiert praktische Herausforderungen, sammeln Erfahrungen mit Materialien und Werkzeugen und eignen sich Techniken zum Programmieren, Plotten, Cutten, Sticken und Drucken an. Alle 245 Schüler:innen – mit und ohne Förderbedarfe – nehmen teil, entdecken ihre besonderen Stärken und bringen sie bei der Wahl künftiger Projekte ein. Making verstehen wir dabei nicht als Zusatzangebot, sondern als festen Bestandteil unserer Schulkultur auf dem Weg zur MINT-Grundschule.
Die Implementierung von Making in unserem Schulalltag wirkt weit über einzelne Lernerfahrungen hinaus. So hat sich eine kreative und dynamische Lernkultur entwickelt, in der Lehrkräfte und Schüler:innen gemeinsam neue Formen der Zusammenarbeit und des Problemlösens erproben. Making ist für uns mehr als ein pädagogisches Konzept. Es ist eine Vision für die Schule der Zukunft, die traditionelle Lehr- und Lernstrukturen neu denkt. Die MINT- und Art-Projekte bieten uns eine konkrete Möglichkeit, diese Vision im Schulalltag zu erproben und neue Lernwege für unsere Kinder zu eröffnen.
- Wir haben mit mehreren Arbeitsgemeinschaften begonnen.
- Wir haben die Lerngruppen schrittweise erweitert: von Klasse 4 ausgehend bis hinunter zu Klasse 1.
- Wir haben alle schulischen Mitarbeiter:innen eingeladen, ihre eigenen MINT-Themen einzubringen.
- Aus diesem Prozess hat sich der MINT-Forscher-Tag der Fürstenbergschule entwickelt.
- Das Wichtigste ist das Team: Die Idee wächst durch die gemeinsame Begeisterung der Lernbegleitenden zur Vision.
- Langsam und stetig wachsen lassen → die Umsetzungsschritte oben beschreiben genau diesen Weg.
Erzieher:innen, Schulbegleiter:innen und Lehrkräfte arbeiten in diesem Projekt gemeinsam. Die MINT-Angebote erwachsen aus der Begeisterung der Lernbegleitenden. Sie kennen ihre Kinder, ihre Interessen und die vorhandenen materiellen Möglichkeiten.
Bayer Foundation: Förderung des Projekts
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