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Personalisierte Lernumgebung mit Werkstätten
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Personalisierte Lernumgebung mit Werkstätten

Individualisierte Lernprozesse durch personalisierte Werkstätten

Wir stellen die Schüler:innen ins Zentrum der Lernprozesse und begleiten sie in einer personalisierten Lernumgebung mit Werkstätten: dem PerLenWerk. An der Richtsberg-Gesamtschule Marburg haben wir Lernen grundlegend neu gedacht. Statt klassischem Frontalunterricht arbeiten unsere Schüler:innen in unterschiedlichen Formaten offener Lernsettings: Fachstunden, Lernzeit, Werkstätten und Projekttagen. Wöchentliche Coaching-Gespräche mit Lernbegleiter:innen, jahrgangsübergreifende Lerngruppen für die Jahrgänge 5 bis 8 sowie 9 und 10, Stufen der Selbstverantwortung und eine digitale Lernumgebung ergänzen das Konzept. Schule wird so zum Lebens- und Gestaltungsraum für alle, die gemeinsam lernen und arbeiten.

Bei unseren Lehrkräften beobachten wir ein verändertes Arbeitsbild und eine spürbare Haltungsänderung: vom Lehrer zum Lernbegleiter. Im Unterricht und der Schulkultur hat sich die Zeit- und Raumstruktur grundlegend verändert. Im Sommer 2025 verlässt der erste Jahrgang des PerLenWerks mit dem Realschulabschluss die Richtsberg-Gesamtschule.

  1. Im November/Dezember 2018 ist die Grundidee entstanden, das Lernkonzept der Schule hin zu mehr Individualisierung von Lernprozessen und stärkerer Arbeit am Kind weiterzuentwickeln.
  2. Wir haben an der Alemannenschule Wutöschingen hospitiert, um uns von einem erprobten Konzept inspirieren zu lassen.
  3. Im Januar 2019 haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, die federführend einen ersten Konzeptentwurf entwickelt hat.
  4. Von Februar bis April 2019 haben wir mehrere Revisions- und Partizipationsschleifen mit der gesamten Schulgemeinde durchlaufen.
  5. Im August 2019 haben wir das Lernkonzept PerLenWerk mit dem Pilotjahrgang 5 gestartet.
  6. Im Sommer 2025 verlässt der erste PerLenWerk-Jahrgang die Schule mit dem Realschulabschluss.
  • Einfach anfangen und die Schulgemeinde von Beginn an beteiligen.
  • Lösungen suchen und finden, statt in einer Problemtrance zu verharren.
  • Haltung entwickeln, festigen und immer wieder reflektieren

Wir ermöglichen Mitgestaltung durch offene Konferenzen, Gremienarbeit und regelmäßige Befragungen. Wir versichern uns kontinuierlich rück und bleiben miteinander im Gespräch – mit Lehrkräften, Mitarbeitenden und Eltern.

  1. Die Mitnahme der gesamten Schulgemeinde – Lehrkräfte, Mitarbeitende und Eltern – war anspruchsvoll.
  2. Die Überzeugung von Schulträger und Schulverwaltung erforderte Ausdauer.
  3. Finanzielle Herausforderungen begrenzten den Handlungsspielraum.
  4. Digitalität und Digitalisierung sowie die Materialerstellung erforderten erhebliche Ressourcen.
  5. Die Haltungsveränderung im Kollegium war ein langer Prozess.
  1. Wir setzten auf Partizipation, Einladung zur Mitgestaltung und regelmäßige Gespräche.
  2. Wir suchten Kooperationen, führten Gespräche und zeigten durch Praxis, was das Konzept leistet.
  3. Wir nutzten externe Unterstützung und Partnerschaften gezielt.
  4. Wir planten Zeit bewusst ein und verteilten Aufgaben auf viele Schultern.
  5. Wir investierten in Fortbildungen und begleiteten den Prozess kontinuierlich.
  • Haltung und Engagement der gesamten Schulgemeinde als zentrale Grundlage
  • Externe Unterstützung, z. B. durch das Institut für systemische Pädagogik Marburg
  • Scobees: digitale Lernplattform
  • BeWirken: Unterstützung der Schulentwicklung
  • LEA Education: Kooperationspartner
  • Verschiedene Schulen: kollegialer Austausch und Vernetzung
Auf einen Blick
Ort
Marburg
,
Hessen
Startpunkt des Projektes
August 2019
Klassenstufe
Sekundarstufe I
Sekundarstufe II
SCHULGRÖSSE
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
Hoher Aufwand
Kontakt
Cedric Lütgert
poststelle9220@schule.hessen.de
Hospitation
15 € pro Teilnehmenden, inkl. Mittagessen, Getränke und Snacks
Richtsberg Gesamtschule
schulform
Gesamtschule
Schulgrösse
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
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Project Name
Personalisierte Lernumgebung mit Werkstätten
Project Slug
personalisierte-lernumgebung-mit-werkstatten
Project Description
Individualisierte Lernprozesse durch personalisierte Werkstätten
Project Goals

Wir stellen die Schüler:innen ins Zentrum der Lernprozesse und begleiten sie in einer personalisierten Lernumgebung mit Werkstätten: dem PerLenWerk. An der Richtsberg-Gesamtschule Marburg haben wir Lernen grundlegend neu gedacht. Statt klassischem Frontalunterricht arbeiten unsere Schüler:innen in unterschiedlichen Formaten offener Lernsettings: Fachstunden, Lernzeit, Werkstätten und Projekttagen. Wöchentliche Coaching-Gespräche mit Lernbegleiter:innen, jahrgangsübergreifende Lerngruppen für die Jahrgänge 5 bis 8 sowie 9 und 10, Stufen der Selbstverantwortung und eine digitale Lernumgebung ergänzen das Konzept. Schule wird so zum Lebens- und Gestaltungsraum für alle, die gemeinsam lernen und arbeiten.

Project Implementation
  1. Im November/Dezember 2018 ist die Grundidee entstanden, das Lernkonzept der Schule hin zu mehr Individualisierung von Lernprozessen und stärkerer Arbeit am Kind weiterzuentwickeln.
  2. Wir haben an der Alemannenschule Wutöschingen hospitiert, um uns von einem erprobten Konzept inspirieren zu lassen.
  3. Im Januar 2019 haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, die federführend einen ersten Konzeptentwurf entwickelt hat.
  4. Von Februar bis April 2019 haben wir mehrere Revisions- und Partizipationsschleifen mit der gesamten Schulgemeinde durchlaufen.
  5. Im August 2019 haben wir das Lernkonzept PerLenWerk mit dem Pilotjahrgang 5 gestartet.
  6. Im Sommer 2025 verlässt der erste PerLenWerk-Jahrgang die Schule mit dem Realschulabschluss.
Project Tips
  • Einfach anfangen und die Schulgemeinde von Beginn an beteiligen.
  • Lösungen suchen und finden, statt in einer Problemtrance zu verharren.
  • Haltung entwickeln, festigen und immer wieder reflektieren

Project Challenges
  1. Die Mitnahme der gesamten Schulgemeinde – Lehrkräfte, Mitarbeitende und Eltern – war anspruchsvoll.
  2. Die Überzeugung von Schulträger und Schulverwaltung erforderte Ausdauer.
  3. Finanzielle Herausforderungen begrenzten den Handlungsspielraum.
  4. Digitalität und Digitalisierung sowie die Materialerstellung erforderten erhebliche Ressourcen.
  5. Die Haltungsveränderung im Kollegium war ein langer Prozess.
Project Solutions
  1. Wir setzten auf Partizipation, Einladung zur Mitgestaltung und regelmäßige Gespräche.
  2. Wir suchten Kooperationen, führten Gespräche und zeigten durch Praxis, was das Konzept leistet.
  3. Wir nutzten externe Unterstützung und Partnerschaften gezielt.
  4. Wir planten Zeit bewusst ein und verteilten Aufgaben auf viele Schultern.
  5. Wir investierten in Fortbildungen und begleiteten den Prozess kontinuierlich.
School Name
Richtsberg Gesamtschule
School State
Hessen
School Type
Gesamtschule
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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