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Radioarbeit in der Schule
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Radioarbeit in der Schule

Schüler:innen gestalten eigene Radiosendungen

Wir ermöglichen Jugendlichen, eigenständig Radiosendungen und digitale Beiträge zu gestalten: von der Themenwahl über Interviews bis hin zur Moderation und Technik. Im Werkstattradio übernehmen sie echte Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und erleben, wie ihre Stimme zählt. Kurzfristig stärkt das Format Medienkompetenz, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung. Mittelfristig gewinnen auch stille oder zurückhaltende Jugendliche über das Radioformat einen sicheren Raum, um sich auszudrücken und sichtbar zu werden. Langfristig trägt das Werkstattradio zu einer positiven Veränderung der Schulkultur bei: Eigenverantwortliches Lernen und digitale Projekte erhalten einen höheren Stellenwert, das Interesse an Medienberufen wächst und die Schule wird nach außen stärker wahrgenommen.

Von Projektbeginn bis zum vorläufigen Abschluss mit dem Schuljahresende im August 2025 produzierten wir monatlich eine Radiosendung und strahlten sie schulintern aus. Die Jugendlichen entwickelten und realisierten dabei eigenständig Beiträge, Interviews und Moderationen. Neben dem Radio entstanden weitere Produkte: ein Actionbound zum Thema Fake News, Programmierprojekte mit dem Calliope mini am Tag der offenen Tür, Zuarbeiten zu Instagram-Beiträgen für das CJD Nord sowie ein Abschiedsvideo für die Teilnehmenden zum Schuljahresende. Das Projekt entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil des Schullebens. Das Feedback von Pädagog:innen und Teilnehmenden war durchweg positiv, viele Jugendliche präsentierten ihre Ergebnisse mit sichtlichem Stolz. Die Medien-AG umfasst regelmäßig sechs bis zehn Jugendliche. Ab November 2025 setzen wir das Projekt in ähnlicher Form mit dem neuen Jahrgang fort.

  1. Wir haben die notwendige Technik beschafft und die Infrastruktur für regelmäßige Radiosendungen aufgebaut.
  2. Wir haben die Medien-AG im Schulalltag etabliert und Rollen sowie Abläufe für die Zusammenarbeit geklärt.
  3. Wir haben Sendungen gemeinsam geplant und Inhalte wie Beiträge, Interviews und Moderationen entwickelt.
  4. Wir haben regelmäßig Sendungen produziert, sie intern ausgestrahlt und durch Feedbackrunden kontinuierlich verbessert.
  5. Wir haben das Projekt auf weitere Medienprodukte ausgeweitet und in der Schule sichtbar gemacht.
  6. Ab November 2025 setzen wir das Projekt in ähnlicher Form mit dem neuen Jahrgang fort.
  • Klein starten und Jugendliche frühzeitig einbeziehen.
  • Projekte realistisch planen und in überschaubare Arbeitsschritte unterteilen.
  • Flexibel organisieren, damit Abläufe handhabbar bleiben.
  • Das Ergebnis muss nicht perfekt sein: Lernprozess, sozialer Aspekt und Spaß stehen im Vordergrund.

Die Jugendlichen waren von Beginn an aktiv eingebunden. Sie wählten Themen, führten Interviews, moderierten vor dem Mikrofon, bedienten die Technik und arbeiteten am Schnitt mit. Die begleitende Medienpädagogin beschränkte ihre Rolle bewusst auf Unterstützung und Feinschliff, damit die Teilnehmenden möglichst viel Eigenständigkeit erleben konnten. So entstanden ein starkes Gefühl von Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und Teamarbeit.

  1. Die Technikanschaffung war finanziell und organisatorisch anspruchsvoll. 
  2. Urheberrecht und GEMA-Fragen, insbesondere bei der Musiknutzung, erzeugten rechtliche Unsicherheit.
  3. Die enge Zeitstruktur mit nur einem wöchentlichen Treffen (8–15 Uhr) erschwerte einen durchgängigen Produktionsprozess.
  1. Wir schafften Technik schrittweise über einen längeren Zeitraum an und konzentrierten uns auf das Wesentliche.
  2. Wir verlagerten den Fokus auf eigene Musikproduktionen und gesprochene Beiträge.
  3. Wir strukturierten die Treffen klarer und verteilten Arbeitsschritte so, dass Ergebnisse auch in einem langen Termin zuverlässig erreicht wurden.
  • Pädagogische Begleitung: Medienpädagogin für Planung, Feedback und Qualitätssicherung
  • Technik: Aufnahmegeräte, Schnitttechnik und PC-Arbeitsplätze
  • Räume: Radiostudio und Nachbearbeitungsraum für Schnitt und Produktion
Auf einen Blick
Ort
Torgelow
,
Mecklenburg-Vorpommern
Startpunkt des Projektes
April 2025
Klassenstufe
Berufliche Bildung
Sekundarstufe II
SCHULGRÖSSE
Kleine Schule (<250 SchülerInnen)
Mittlerer Aufwand
Kontakt
Eik Schmugler
produktionsschule.vorpommern-greifswald@cjd-nord.de
CJD Produktionsschule Vorpommern-Greifswald
schulform
Berufsschule
Schulgrösse
Kleine Schule (<250 SchülerInnen)
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Project Name
Radioarbeit in der Schule
Project Slug
radioarbeit-in-der-schule
Project Description
Schüler:innen gestalten eigene Radiosendungen
Project Goals

Wir ermöglichen Jugendlichen, eigenständig Radiosendungen und digitale Beiträge zu gestalten: von der Themenwahl über Interviews bis hin zur Moderation und Technik. Im Werkstattradio übernehmen sie echte Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und erleben, wie ihre Stimme zählt. Kurzfristig stärkt das Format Medienkompetenz, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung. Mittelfristig gewinnen auch stille oder zurückhaltende Jugendliche über das Radioformat einen sicheren Raum, um sich auszudrücken und sichtbar zu werden. Langfristig trägt das Werkstattradio zu einer positiven Veränderung der Schulkultur bei: Eigenverantwortliches Lernen und digitale Projekte erhalten einen höheren Stellenwert, das Interesse an Medienberufen wächst und die Schule wird nach außen stärker wahrgenommen.

Project Implementation
  1. Wir haben die notwendige Technik beschafft und die Infrastruktur für regelmäßige Radiosendungen aufgebaut.
  2. Wir haben die Medien-AG im Schulalltag etabliert und Rollen sowie Abläufe für die Zusammenarbeit geklärt.
  3. Wir haben Sendungen gemeinsam geplant und Inhalte wie Beiträge, Interviews und Moderationen entwickelt.
  4. Wir haben regelmäßig Sendungen produziert, sie intern ausgestrahlt und durch Feedbackrunden kontinuierlich verbessert.
  5. Wir haben das Projekt auf weitere Medienprodukte ausgeweitet und in der Schule sichtbar gemacht.
  6. Ab November 2025 setzen wir das Projekt in ähnlicher Form mit dem neuen Jahrgang fort.
Project Tips
  • Klein starten und Jugendliche frühzeitig einbeziehen.
  • Projekte realistisch planen und in überschaubare Arbeitsschritte unterteilen.
  • Flexibel organisieren, damit Abläufe handhabbar bleiben.
  • Das Ergebnis muss nicht perfekt sein: Lernprozess, sozialer Aspekt und Spaß stehen im Vordergrund.
Project Challenges
  1. Die Technikanschaffung war finanziell und organisatorisch anspruchsvoll. 
  2. Urheberrecht und GEMA-Fragen, insbesondere bei der Musiknutzung, erzeugten rechtliche Unsicherheit.
  3. Die enge Zeitstruktur mit nur einem wöchentlichen Treffen (8–15 Uhr) erschwerte einen durchgängigen Produktionsprozess.
Project Solutions
  1. Wir schafften Technik schrittweise über einen längeren Zeitraum an und konzentrierten uns auf das Wesentliche.
  2. Wir verlagerten den Fokus auf eigene Musikproduktionen und gesprochene Beiträge.
  3. Wir strukturierten die Treffen klarer und verteilten Arbeitsschritte so, dass Ergebnisse auch in einem langen Termin zuverlässig erreicht wurden.
School Name
CJD Produktionsschule Vorpommern-Greifswald
School State
Mecklenburg-Vorpommern
School Type
Berufsschule
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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