
Schulhackathon für Schulentwicklung
Schüler:innen wirken bei der Schulentwicklung aktiv mit
Bei einem Schulhackathon kommen Lehrkräfte, Schüler:innen und weitere Beteiligte zusammen, um in einem zeitlich begrenzten, kreativen Prozess gemeinsam an konkreten Fragen aus dem Schulalltag zu arbeiten. In kleinen Teams analysieren sie Probleme, entwickeln Ideen und erproben erste Lösungsansätze. Ziel ist es, Beteiligung zu fördern und Schule aktiv mitzugestalten.
Wir haben an der Grundschule Bothmer 2023 einen solchen Schulhackathon im Rahmen unserer FREI DAYs durchgeführt mit der Leitfrage: „Wie wollen wir an unserer Schule der Zukunft lernen?" FREI DAYs sind fest im Stundenplan verankerte Lernzeiten, in denen Schüler:innen selbstständig an Zukunftsfragen arbeiten.
Der unmittelbarste Erfolg war die sofortige Anschaffung eines Basketballkorbs als direktes Ergebnis aus dem Themenfeld „bewegtes Lernen". Aus der Idee „Lernen im Dorf" wurden bereits erste Besuche auf einem Bauernhof umgesetzt. Das Vorhaben „Lernen mit Tieren" befindet sich in der Umsetzung: Nach längerer Planung gibt es erste konkrete Schritte, darunter Probehühner und ein Hühnergehege sowie weitere geplante Ausbaustufen wie einen Reptiliengarten und ein Kaninchengehege.
- Wir haben uns erfolgreich als Schulhackathon-Schule bei #wirfürschule beworben.
- Anschließend haben wir ein Planungsteam aufgebaut und uns in mehreren Calls mit #wirfürschule abgestimmt.
- Wir haben Kooperationspartner und ehrenamtliche Unterstützung gewonnen und die Materialbeschaffung organisiert.
- Wir das Kollegium in Design Thinking als methodische Grundlage geschult und den Schulhackathon an aufeinanderfolgenden FREI DAYs durchgeführt.
- Einzelne Ideen haben wir direkt umgesetzt; für weitere Vorhaben haben wir Planungsteams gebildet und nächste Schritte vorbereitet.
Unsere Schüler:innen standen von Anfang an im Mittelpunkt. Ihre Erfahrungen und Ideen aus den FREI DAYs bildeten den Ausgangspunkt für alle Themen im Schulhackathon. Sie erlebten, dass ihre Ideen ernst genommen und weiterverfolgt wurden. Das Kollegium war von der Planung über die Design-Thinking-Fortbildung bis hin zur Begleitung der Teams aktiv eingebunden. Eltern wurden, insbesondere im Grundschulkontext, von Beginn an in Vorbereitung und Umsetzung einbezogen und unterstützten einzelne Vorhaben tatkräftig. Durch regelmäßige Kommunikation und transparente Abstimmungen entstand ein gemeinsamer Prozess, der gezeigt hat, dass Schulentwicklung am besten gelingt, wenn viele mitgestalten dürfen.
- Zeit & Räume: feste Zeitfenster (in unserem Fall die FREI DAYs) sowie geeignete Räume für Teamarbeit, Brainstorming und Präsentationen
- Planungsteam: ein kleines Kernteam zur Koordination von Abläufen, Kommunikation und Aufgabenverteilung
- Methodische Qualifizierung: Design-Thinking-Schulung fürs Kollegium als gemeinsame Arbeitsgrundlage
- Materialien: Bastel- und Werkmaterialien für schnelles Ausprobieren und Visualisieren von Ideen
- Externe Unterstützung: Austausch mit #wirfürschule sowie Kooperationspartner und ehrenamtliche Unterstützung
- Kommunikation: regelmäßige Absprachen im Planungsteam und transparente Information für alle Beteiligten
- Zukunft Mitgemacht: Finanzierung
- #wirfürschule: Materialien und inhaltliche Unterstützung
- MyGatekeeper: inhaltliche Unterstützung
- Schulgemeinschaft und Ehrenamt: freiwilliges Engagement bei Vorbereitung und Umsetzung
Design Thinking als Methode; schulhackathon.de; Handbücher von #wirfürschule; MyGatekeeper als Coaches
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