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Schulhackathon zum Lernen der Zukunft
Schüler:innen wirken bei der Schulentwicklung aktiv mit
Bei einem Schulhackathon kommen Lehrkräfte, Schüler:innen und weitere Beteiligte zusammen, um in einem zeitlich begrenzten, kreativen Prozess gemeinsam an konkreten Fragen aus dem Schulalltag zu arbeiten. In kleinen Teams analysieren sie Probleme, entwickeln Ideen und erproben erste Lösungsansätze. Ziel ist es, Beteiligung zu fördern und Schule aktiv mitzugestalten.
Wir haben an der Melli Beese Oberschule 2023 einen solchen Schulhackathon mit der Leitfrage durchgeführt: „Wie wollen wir an unserer Schule der Zukunft lernen?" Schüler:innen entwickelten gemeinsam mit Lehrkräften, Sozialpädagog:innen und externen Partner:innen innovative Ideen zu Lernumgebung, Schulalltag und Mitgestaltung. Mithilfe von Design-Thinking-Methoden entstanden aus Ideen umsetzbare Konzepte, die anschließend priorisiert, weiterentwickelt und teilweise bereits realisiert wurden.
Rund 50 Ideen entstanden im Hackathon – vor allem zu Lernumgebungen wie dem Schulgarten. Unsere Schüler:innen dachten dabei teilweise auch an die Finanzierung ihrer Ideen. Für die Umsetzung richteten wir eine Steuergruppe ein. Mehrere Ideen sind bereits realisiert, weitere befinden sich in Planung.
- Wir bewarben uns erfolgreich als Schulhackathon-Schule bei #wirfürschule und Zukunft Mitgemacht.
- Wir entwickelten das Konzept in kleinen Teams gemeinsam mit Schulleitung, Lehrkräften und Sozialpädagog:innen.
- Wir gewannen externe Partner:innen für fachliche und organisatorische Unterstützung.
- Wir stellten die Ideen im Elternrat und im Schülerrat vor und stimmten sie gemeinsam ab.
- Wir schulten das Kollegium in Design Thinking als methodische Grundlage.
- Wir führten den Schulhackathon durch – u. a. im Rathaus und an der TU Dresden.
- Wir setzten ausgewählte Ideen im Schulalltag um und entwickeln sie weiter.
- Mit anderen Schulen sprechen, die ähnliche Konzepte ausprobiert haben.
Die Schulgemeinschaft war von Beginn an aktiv in den Schulhackathon eingebunden. Schüler:innen, Lehrkräfte, Sozialpädagog:innen und die Schulleitung arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung und Umsetzung der Ideen. Elternrat und Schülerrat bezogen wir frühzeitig ein und beteiligten sie an Entscheidungsprozessen. Durch die Zusammenarbeit mit externen Partner:innen erhielten alle Beteiligten zusätzliche fachliche Impulse und Perspektiven, die den Hackathon bereicherten.
Der Bedarf an Zeit, Personal und Budget für Coaching und Prototyping-Material war hoch.
Eine erweiterte Planungsphase von über sechs Monaten ermöglichte es uns, diese Herausforderungen deutlich zu reduzieren.
- Zeit und Personal als zentrale Ressourcen
- Budget für Coaching und Prototyping-Material
- Zukunft Mitgemacht: Förderung und Unterstützung
- Semper Schulen und Stadt Dresden: Bereitstellung von Räumen
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