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Selbstorganisiertes Lernen
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Foto © prostooleh

Selbstorganisiertes Lernen

Im Projekt „Selbstorganisiertes Lernen" planen, gestalten und reflektieren unsere Schüler:innen ihren Lernprozess eigenverantwortlich - begleitet von Lerncoaches. Das selbstorganisierte Lernen ist dabei kein isoliertes Projekt, sondern ein Baustein unserer gesamten Schulentwicklung, die darauf ausgerichtet ist, Schüler:innen mehr Verantwortung zu übergeben und Schule zu öffnen. Ausgangspunkt war die gemeinsam entwickelte pädagogische Leitlinie „Fit fürs Leben", aus der sich konkrete Arbeitsschwerpunkte abgeleitet haben. Selbstorganisiertes Lernen bereitet unsere Schüler:innen auf eine Welt vor, in der Eigenverantwortung, Flexibilität und Problemlösekompetenz entscheidend sind – und fördert gleichzeitig Motivation, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen.

Die quantitativen Evaluationen laufen aktuell, ebenso wie eine wissenschaftliche Begleitung durch die Leuphana Universität. Erste Ergebnisse teilen wir gerne, sobald sie vorliegen. Die bisherigen Erfahrungen mit den veränderten Lernformaten und Klassenarbeiten zeigen, dass der Kompetenzerwerb höher liegt als im bisherigen System. Lehrkräfte heben die Vorteile zunehmend hervor - trotz intensiver Entwicklungsarbeit möchte niemand ins alte System zurück. Ein Zitat bringt es auf den Punkt: „Endlich habe ich mal wirklich Zeit, mich um die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen zu kümmern." Auch unsere Schüler:innen sehen die Vorteile. Sie fühlen sich ernst genommen, können besser lernen und schätzen die individualisierten Kompetenzüberprüfungen. Die Übertragung von Verantwortung für das eigene Lernen stärkt die Identifikation mit der Schule und das Wohlbefinden.

  1. Wir haben gemeinsam pädagogische Leitlinien entwickelt - „Fit fürs Leben" - und daraus Arbeitsschwerpunkte abgeleitet, darunter das selbstorganisierte Lernen.
  2. Wir haben Hospitationen durchgeführt, Fortbildungen besucht und den Weg im gesamten Kollegium diskutiert und abgestimmt.
  3. Wir haben in einem Pilotjahrgang gestartet: Hier wird entwickelt, erprobt, gelacht, gestritten und verworfen. Der Pilotjahrgang erhält die notwendigen Ressourcen, Kolleg:innen werden in ihrer neuen Rolle als Lerncoaches fortgebildet. Das gesamte Kollegium wird regelmäßig eingebunden und hat Einblick in den Pilotjahrgang. Gremien treffen die notwendigen Beschlüsse. Wir gestalten Räume und offene Flächen sukzessive um.
  4. Ab dem kommenden Schuljahr folgen weitere Jahrgänge schrittweise - jeder neue Jahrgang baut auf den Erfahrungen des

  • Hospitieren und mit anderen Schulen vernetzen.
  • Einfach anfangen - zum Starten braucht es keine teuren Lösungen.

Wir haben die Schulgemeinschaft von Anfang an eingebunden – durch Informationsveranstaltungen, Hospitationsmöglichkeiten und “Mitwirkungsaktivitäten”. Regelmäßiges Feedback aller Beteiligten ist für uns unverzichtbar. Gleichzeitig haben wir ein Netzwerk mit anderen Schulen und Institutionen aufgebaut, mit dem wir gemeinsam an der Öffnung von Schule und Unterricht arbeiten. Lösungen müssen als Gemeinschaft angegangen werden. Schule ist nicht erfolgreich, wenn eine Person hierarchisch an der Spitze steht, die dann eine Lösung präsentiert, die zwar für einige passend sein mag, aber für die meisten leider nicht. Schulentwicklung muss agil sein und von allen getragen werden. Die Schulleitung muss Raum schaffen, so dass die Mitarbeiter:innen Aufgaben und Verantwortung übernehmen können.

  1. Die Mitnahme des gesamten Kollegiums ist die größte Herausforderung.
  2. Der hohe Arbeitsaufwand bei der Entwicklung belastet das Team.

  1. Wir informieren regelmäßig, ermöglichen Einblicke, Hospitationen und Tandems und halten die Hürden für Mitwirkung so niedrig wie möglich.
  2. Wir haben uns mit anderen Schulen und Institutionen vernetzt, um Arbeit zu teilen und von deren Erfahrungen zu profitieren.

  • Lernmanagementsystem: Wir arbeiten mit Scobees.
  • Räume: Wir haben Räume und offene Flächen umgestaltet und sind weiterhin dabei.
  • Zum Starten braucht es keine teuren Lösungen

  • Schulträger: enge Zusammenarbeit
  • Leuphana Universität: wissenschaftliche Begleitung
  • beWirken: Unterstützung der Schulentwicklung
  • Coach für Lerncoaching-Ausbildung: Fortbildung des Kollegiums.
Auf einen Blick
Ort
Papenburg
,
Startpunkt des Projektes
August 2024
Schultyp
Sonstige
Auszeichnungens
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SCHULGRÖSSE
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
Status: Aktives Projekt
Kontakt
Schulleitung
sekretariat@heinrich-von-kleist-schule.de
Hospitation
Keine Kostenpauschale
Heinrich-von-Kleist Schule Papenburg
schulform
Schulgrösse
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
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Project Name
Selbstorganisiertes Lernen
Project Slug
selbstorganisiertes-lernen
Project Description
Im Projekt „Selbstorganisiertes Lernen" planen, gestalten und reflektieren unsere Schüler:innen ihren Lernprozess eigenverantwortlich - begleitet von Lerncoaches. Das selbstorganisierte Lernen ist dabei kein isoliertes Projekt, sondern ein Baustein unserer gesamten Schulentwicklung, die darauf ausgerichtet ist, Schüler:innen mehr Verantwortung zu übergeben und Schule zu öffnen. Ausgangspunkt war die gemeinsam entwickelte pädagogische Leitlinie „Fit fürs Leben", aus der sich konkrete Arbeitsschwerpunkte abgeleitet haben. Selbstorganisiertes Lernen bereitet unsere Schüler:innen auf eine Welt vor, in der Eigenverantwortung, Flexibilität und Problemlösekompetenz entscheidend sind – und fördert gleichzeitig Motivation, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen.
Project Goals
Project Implementation
  1. Wir haben gemeinsam pädagogische Leitlinien entwickelt - „Fit fürs Leben" - und daraus Arbeitsschwerpunkte abgeleitet, darunter das selbstorganisierte Lernen.
  2. Wir haben Hospitationen durchgeführt, Fortbildungen besucht und den Weg im gesamten Kollegium diskutiert und abgestimmt.
  3. Wir haben in einem Pilotjahrgang gestartet: Hier wird entwickelt, erprobt, gelacht, gestritten und verworfen. Der Pilotjahrgang erhält die notwendigen Ressourcen, Kolleg:innen werden in ihrer neuen Rolle als Lerncoaches fortgebildet. Das gesamte Kollegium wird regelmäßig eingebunden und hat Einblick in den Pilotjahrgang. Gremien treffen die notwendigen Beschlüsse. Wir gestalten Räume und offene Flächen sukzessive um.
  4. Ab dem kommenden Schuljahr folgen weitere Jahrgänge schrittweise - jeder neue Jahrgang baut auf den Erfahrungen des

Project Tips
  • Hospitieren und mit anderen Schulen vernetzen.
  • Einfach anfangen - zum Starten braucht es keine teuren Lösungen.

Project Challenges
  1. Die Mitnahme des gesamten Kollegiums ist die größte Herausforderung.
  2. Der hohe Arbeitsaufwand bei der Entwicklung belastet das Team.

Project Solutions
  1. Wir informieren regelmäßig, ermöglichen Einblicke, Hospitationen und Tandems und halten die Hürden für Mitwirkung so niedrig wie möglich.
  2. Wir haben uns mit anderen Schulen und Institutionen vernetzt, um Arbeit zu teilen und von deren Erfahrungen zu profitieren.

School Name
Heinrich-von-Kleist Schule Papenburg
School State
Niedersachsen
School Type
Sonstige
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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