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Umfassendes Lern- und Schulentwick­lungs­konzept
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Umfassendes Lern- und Schulentwick­lungs­konzept

Lernleuchten: Lernen mit Verantwortung und Partizipation

Lernleuchten ist unser umfassendes Schulkonzept an der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule. Es verbindet systematisch selbstverantwortliches Lernen, Coaching, Projektlernen und Partizipation miteinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir das eigenverantwortliche und reflektierte Lernen unserer Schüler:innen stärken und Lehrkräfte konsequent in ihrer Rolle als Lernbegleiter:innen weiterentwickeln können. Das Konzept gliedert sich in mehrere Bausteine: individuelle Lernzeit, wöchentliches Coaching, strukturierte Inputs über eine eigene App, Projektlernen, ein Graduierungssystem sowie Formate zur Partizipation. Digitales und analoges Lernen verzahnen wir dabei bewusst auf Basis von iPads, der Lernplattform Scobees und neu gestalteten Lernräumen mit Bibliotheksatmosphäre, Kooperationsflächen und Inputräumen. Unser Ziel ist eine Schulkultur, in der Verantwortungsübernahme, Wertschätzung und die vier Ks (Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken) gelebter Alltag sind.

Wir haben eine eigene Input-App entwickelt, die strukturierte Lernplanung, Transparenz und Verbindlichkeit schafft. Das wöchentliche, individuelle Coaching wird von Eltern und Schüler:innen besonders positiv bewertet. Mit dem Pilotprojekt „Projektlernen" ab Jahrgang 5 und der Einführung von Verantwortungsjobs (VEA) stärken wir Selbstständigkeit, Verantwortung und Partizipation im Schulalltag. Unsere Arbeit findet auch überregional Anerkennung: Die Hessische Lehrkräfteakademie unterstützt uns, 2024 wurden wir für den Deutschen Schulpreis nominiert. In Kooperation mit Lerncoach Herrn Clotz aus Hamburg entstand zudem eine hessenweite Lerncoaching-Fortbildung. All das trägt zu einer stärkeren sozialen Bindung, einer positiven Lernatmosphäre und einer hohen Zufriedenheit in unseren Eltern- und Schüler:innenbefragungen bei.

  1. 2017 haben wir mit einer Schulleitungsklausur gestartet, in der wir eine gemeinsame Vision entwickelt haben.
  2. Ab 2018 haben wir Fortbildungsreihen mit Fokus auf den Lernenden als Subjekt durchgeführt (Leif 6).
  3. 2019 haben wir an innovativen Schulen hospitiert – u. a. der Alemannenschule Wutöschingen – und uns mit Expert:innen ausgetauscht.
  4. Wir haben das Lernleuchten-Konzept mit seinen Bausteinen erstellt und beschlossen: individuelle Lernzeit, Coaching, Inputs, Projektlernen, Graduierung und Partizipation.
  5. Ab 2021 haben wir mit Jahrgang 5 gestartet und das Konzept sukzessive auf weitere Jahrgänge erweitert.
  6. Wir haben eigene Tools entwickelt und neue eingeführt: Input-App, Lernplattform Scobees, Coachingmaterialien.
  7. 2022 haben wir eine externe Evaluation durchgeführt und interne Befragungen von Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften gestartet – seither passen wir das Konzept kontinuierlich an.
  • Nicht an kleinen Stellschrauben drehen, sondern den großen Wurf wagen. 
  • Klein anfangen, konsequent evaluieren.
  • Eltern und Schüler:innen aktiv einbeziehen und mutig Neues wagen. 
  • Externe Begleitungen und Coaches einbinden.

Das Konzept lebt von der Beteiligung auf vielen Ebenen. Unsere Schüler:innen bringen eigene Inputs und Projektideen ein, nehmen an Coachingformaten teil und übernehmen Verantwortungsaufgaben im Schulalltag. Eltern beteiligen sich durch Rückmeldungen, die Teilnahme an Elternschulungen und über die Initiative „Eltern für Eltern". Im Kollegium arbeiten wir intensiv in Teams zusammen, unterstützt durch interne und externe Hospitationen sowie eine etablierte Feedbackkultur. Ergänzt wird das durch externe Partner: die Kommune, lokale Vereine und die Universität Kassel.

  1. Zu Beginn fühlten sich Eltern, aber auch Schüler:innen durch Technik und neue Formate wie Lernchecks überfordert.
  2. Die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte war hoch.
  3. Die Heterogenität der Lernenden erforderte differenzierte Angebote.
  1. Wir führten Elternschulungen ein, strukturierten Abläufe klarer und entwickelten die Input-App als verlässliches Orientierungswerkzeug.
  2. Wir etablierten Teamstrukturen in sogenannten Quadrigen, verteilten Aufgaben gezielt, führten ein Coachingheft und gezielte Fortbildungen ein, nutzten Coaching zur Fehlerreflexion und passten die Unterrichtsverteilung an.
  3. Wir arbeiten mit vier Niveaustufen, individuellem Coaching, parallelen Förderkursen und einem Buddy-System.
  • Personal: ca. 60 Lehrkräfte, viele davon in der Rolle als Lernbegleiter:innen
  • Tools: Lernplattform Scobees, eigene Input-App, Coachingmaterialien, iPads
  • Räume: umgestaltete Lernwelten mit Lernbüros, Kooperationsflächen und Coachingräumen
  • Finanzen: Unterstützung durch Kultusministerium, Erasmus+ und externe Fortbildungen bzw. Coaches
  • #wirfürschule (Schulhackathon)
  • Universität Kassel (externe Evaluation)
  • Stadt Gudensberg
  • Regionale Einrichtungen: Jugendpflege, Altenheim, Vereine
Auf einen Blick
Ort
Gudensberg
,
Hessen
Startpunkt des Projektes
Schuljahr 2021/22
Klassenstufe
Sekundarstufe I
SCHULGRÖSSE
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
Hoher Aufwand
Kontakt
poststelle@gs.gudensberg.schulverwaltung.hessen.de
Hospitation
10 € pro Teilnehmenden bei einer eintägigen Hospitation
Dr.-Georg-August-Zinn-Schule
schulform
Gesamtschule
Schulgrösse
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
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Project Name
Umfassendes Lern- und Schulentwick­lungs­konzept
Project Slug
umfassendes-lern--und-schulentwicklungskonzept
Project Description
Lernleuchten: Lernen mit Verantwortung und Partizipation
Project Goals

Lernleuchten ist unser umfassendes Schulkonzept an der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule. Es verbindet systematisch selbstverantwortliches Lernen, Coaching, Projektlernen und Partizipation miteinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir das eigenverantwortliche und reflektierte Lernen unserer Schüler:innen stärken und Lehrkräfte konsequent in ihrer Rolle als Lernbegleiter:innen weiterentwickeln können. Das Konzept gliedert sich in mehrere Bausteine: individuelle Lernzeit, wöchentliches Coaching, strukturierte Inputs über eine eigene App, Projektlernen, ein Graduierungssystem sowie Formate zur Partizipation. Digitales und analoges Lernen verzahnen wir dabei bewusst auf Basis von iPads, der Lernplattform Scobees und neu gestalteten Lernräumen mit Bibliotheksatmosphäre, Kooperationsflächen und Inputräumen. Unser Ziel ist eine Schulkultur, in der Verantwortungsübernahme, Wertschätzung und die vier Ks (Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken) gelebter Alltag sind.

Project Implementation
  1. 2017 haben wir mit einer Schulleitungsklausur gestartet, in der wir eine gemeinsame Vision entwickelt haben.
  2. Ab 2018 haben wir Fortbildungsreihen mit Fokus auf den Lernenden als Subjekt durchgeführt (Leif 6).
  3. 2019 haben wir an innovativen Schulen hospitiert – u. a. der Alemannenschule Wutöschingen – und uns mit Expert:innen ausgetauscht.
  4. Wir haben das Lernleuchten-Konzept mit seinen Bausteinen erstellt und beschlossen: individuelle Lernzeit, Coaching, Inputs, Projektlernen, Graduierung und Partizipation.
  5. Ab 2021 haben wir mit Jahrgang 5 gestartet und das Konzept sukzessive auf weitere Jahrgänge erweitert.
  6. Wir haben eigene Tools entwickelt und neue eingeführt: Input-App, Lernplattform Scobees, Coachingmaterialien.
  7. 2022 haben wir eine externe Evaluation durchgeführt und interne Befragungen von Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften gestartet – seither passen wir das Konzept kontinuierlich an.
Project Tips
  • Nicht an kleinen Stellschrauben drehen, sondern den großen Wurf wagen. 
  • Klein anfangen, konsequent evaluieren.
  • Eltern und Schüler:innen aktiv einbeziehen und mutig Neues wagen. 
  • Externe Begleitungen und Coaches einbinden.
Project Challenges
  1. Zu Beginn fühlten sich Eltern, aber auch Schüler:innen durch Technik und neue Formate wie Lernchecks überfordert.
  2. Die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte war hoch.
  3. Die Heterogenität der Lernenden erforderte differenzierte Angebote.
Project Solutions
  1. Wir führten Elternschulungen ein, strukturierten Abläufe klarer und entwickelten die Input-App als verlässliches Orientierungswerkzeug.
  2. Wir etablierten Teamstrukturen in sogenannten Quadrigen, verteilten Aufgaben gezielt, führten ein Coachingheft und gezielte Fortbildungen ein, nutzten Coaching zur Fehlerreflexion und passten die Unterrichtsverteilung an.
  3. Wir arbeiten mit vier Niveaustufen, individuellem Coaching, parallelen Förderkursen und einem Buddy-System.
School Name
Dr.-Georg-August-Zinn-Schule
School State
Hessen
School Type
Gesamtschule
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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