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Entwicklungskonzept für zeitgemäßes Lernen
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Entwicklungskonzept für zeitgemäßes Lernen

Mehr Raum für Beziehungsarbeit und Wertebildung

Mit dem Projekt „Schule neu denken – Change a running system" entwickelt die Robert Bosch Gesamtschule ihre Lern- und Zeitstrukturen konsequent weiter. Der Impuls kam aus dem Kollegium: Wir wollten mehr Raum für Beziehungsarbeit, Wertebildung und selbstständiges Lernen schaffen. 

Kernelemente sind ein neu strukturierter Stundenplan mit flexiblen Zeitformaten 30, 60 oder 90 Minuten, tägliche Ankommensbänder für die Jahrgänge 5 bis 9 sowie das unbenotete Fach „Basic“ zur Stärkung grundlegender Kompetenzen. Ergänzt wird das Konzept durch das Fach „UNESCO“ mit fächerübergreifender Projektarbeit zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Klimawandel und Frieden. In der Oberstufe schaffen zusätzliche Fokuslernzeiten Freiräume für eigenverantwortliches Lernen.

Die neuen Lern- und Zeitstrukturen zeigen bereits deutliche positive Effekte. Schüler:innen kommen ruhiger im Schulalltag an, profitieren von längeren Lernphasen und können Inhalte vertiefter bearbeiten. Besonders die Ankommensbänder, das Fach „Basic" und die Fokuslernzeiten unterstützen individuelles Lernen, fördern Selbstständigkeit und helfen dabei, Lernrückstände gezielter aufzuarbeiten. Auch im Kollegium ist eine Entlastung spürbar: Klarere Strukturen, weniger Taktung und mehr Zeit für Beziehungsgestaltung ermöglichen es uns, Lernprozesse besser zu begleiten. Erste Evaluationen zeigen, dass sich Leistungen stabilisieren oder verbessern und das Schulklima insgesamt als entspannter und verbindlicher wahrgenommen wird.

  1. Der Impuls kam aus dem Kollegium: mehr Beziehungsarbeit, Basiskompetenzen, Selbstständigkeit und Wertebildung.
  2. Wir sammelten und bündelten Ideen in Arbeitsgruppen, ergänzt durch Hospitationen an anderen Schulen.
  3. Wir setzten zentrale Veränderungen um: flexibler Stundenplan ohne 45-Minuten-Takt, Ankommensbänder und das UNESCO-Fach mit fächerübergreifender Arbeit an SDG-Themen.
  4. Wir evaluieren fortlaufend und entwickeln das Konzept bedarfsorientiert weiter – mittlerweile befinden wir uns in der Phase „Change 2.0".

  • Einfach mal machen. Man braucht nur Mut und ein wenig Flexibilität.

Die Weiterentwicklung wurde von Beginn an aus dem Kollegium heraus angestoßen und gemeinsam getragen. Lehrkräfte brachten ihre Erfahrungen und Ideen in regelmäßigen Treffen und Arbeitsgruppen ein, ergänzt durch Impulse aus Hospitationen an anderen Schulen. Unsere Schüler:innen sind in den neuen Lernformaten aktiv eingebunden und übernehmen zunehmend Verantwortung für ihr Lernen, etwa in Ankommensbändern, Fokuslernzeiten und projektorientierten Unterrichtsphasen. Für die Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen und Eltern setzen wir auf klar aufbereitete Informationen, u. a. über QR-Codes.

  1. Die Umstellung auf flexible Zeitmodelle war organisatorisch komplex.
  2. Neue Strukturen erforderten intensive Abstimmungen und ein gemeinsames Verständnis im Kollegium.
  3. Die Umstellung griff tief in bestehende Routinen ein und brachte anfänglich Unsicherheiten mit sich.
  1. Wir entwickelten den Stundenplan iterativ, mithilfe digitaler Tools und zusätzlichem manuellem Aufwand.
  2. Regelmäßige Treffen, Arbeitsgruppen und transparente Abstimmungsprozesse sorgten für Akzeptanz und Klarheit.
  3. Wir überprüfen die neuen Strukturen kontinuierlich und passen sie bei Bedarf an.
  • Personal und Zeit als zentrale Ressourcen
  • Kein zusätzliches Budget notwendig
  • Externe Beratung: Unterstützung durch ein Unternehmen mit Kompetenzen im Organisationsmanagement, u. a. für Roadmaps und Meilensteine
  • Externes Beratungsunternehmen: Begleitung im Gestaltungsprozess und nach der ersten Umsetzungsphase durch gezielte Gesprächsräume und regelmäßiges Feedback aller Beteiligten. Auf dieser Grundlage befindet sich die Schule mittlerweile in der weiterentwickelten Phase „Change 2.0“.
Auf einen Blick
Ort
Hildesheim
,
Niedersachsen
Startpunkt des Projektes
Juli 2023
Klassenstufe
Sekundarstufe I
Sekundarstufe II
SCHULGRÖSSE
Große Schule (>800 SchülerInnen)
Hoher Aufwand
Kontakt
rbg@schulen-hildesheim.de
Hospitation
ohne Kostenpauschale
Robert Bosch Gesamtschule
schulform
Gesamtschule
Schulgrösse
Große Schule (>800 SchülerInnen)
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Project Name
Entwicklungskonzept für zeitgemäßes Lernen
Project Slug
entwicklungskonzept-fur-zeitgemasses-lernen
Project Description
Mehr Raum für Beziehungsarbeit und Wertebildung
Project Goals

Mit dem Projekt „Schule neu denken – Change a running system" entwickelt die Robert Bosch Gesamtschule ihre Lern- und Zeitstrukturen konsequent weiter. Der Impuls kam aus dem Kollegium: Wir wollten mehr Raum für Beziehungsarbeit, Wertebildung und selbstständiges Lernen schaffen. 

Kernelemente sind ein neu strukturierter Stundenplan mit flexiblen Zeitformaten 30, 60 oder 90 Minuten, tägliche Ankommensbänder für die Jahrgänge 5 bis 9 sowie das unbenotete Fach „Basic“ zur Stärkung grundlegender Kompetenzen. Ergänzt wird das Konzept durch das Fach „UNESCO“ mit fächerübergreifender Projektarbeit zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Klimawandel und Frieden. In der Oberstufe schaffen zusätzliche Fokuslernzeiten Freiräume für eigenverantwortliches Lernen.

Project Implementation
  1. Der Impuls kam aus dem Kollegium: mehr Beziehungsarbeit, Basiskompetenzen, Selbstständigkeit und Wertebildung.
  2. Wir sammelten und bündelten Ideen in Arbeitsgruppen, ergänzt durch Hospitationen an anderen Schulen.
  3. Wir setzten zentrale Veränderungen um: flexibler Stundenplan ohne 45-Minuten-Takt, Ankommensbänder und das UNESCO-Fach mit fächerübergreifender Arbeit an SDG-Themen.
  4. Wir evaluieren fortlaufend und entwickeln das Konzept bedarfsorientiert weiter – mittlerweile befinden wir uns in der Phase „Change 2.0".

Project Tips
  • Einfach mal machen. Man braucht nur Mut und ein wenig Flexibilität.
Project Challenges
  1. Die Umstellung auf flexible Zeitmodelle war organisatorisch komplex.
  2. Neue Strukturen erforderten intensive Abstimmungen und ein gemeinsames Verständnis im Kollegium.
  3. Die Umstellung griff tief in bestehende Routinen ein und brachte anfänglich Unsicherheiten mit sich.
Project Solutions
  1. Wir entwickelten den Stundenplan iterativ, mithilfe digitaler Tools und zusätzlichem manuellem Aufwand.
  2. Regelmäßige Treffen, Arbeitsgruppen und transparente Abstimmungsprozesse sorgten für Akzeptanz und Klarheit.
  3. Wir überprüfen die neuen Strukturen kontinuierlich und passen sie bei Bedarf an.
School Name
Robert Bosch Gesamtschule
School State
Niedersachsen
School Type
Gesamtschule
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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