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Foto © serhii_bobyk

FreiDay

Das Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße in Düsseldorf-Oberbilk verbindet Bildung, Familienarbeit und Sozialraum eng miteinander. Unser pädagogischer Ansatz basiert auf einem Whole School Approach, der Lernen, Lebenswelt und Gemeinschaft zusammendenkt. Ein zentrales Element ist der FREI DAY – ein Lernformat, in dem Kinder an selbstgewählten Fragen und gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) orientieren. Sie entwickeln eigene Ideen, planen Projekte und setzen diese gemeinsam um – um ihre Schule, ihren Stadtteil oder die Welt ein Stück besser zu machen. In Projektgruppen entwickeln die Kinder ihre Themen, recherchieren, planen und setzen konkrete Aktionen um. Projektpläne, Ideenwerkstätten und Reflexionsrunden helfen ihnen dabei, Fortschritte zu besprechen und nächste Schritte festzulegen. Ihre Ergebnisse stellen sie in Präsentationsformaten anderen Kindern, dem Kollegium oder Gästen vor. Ergänzend nutzen wir digitale Logbücher mit dem iPad, Maker-Elemente in unserem Makerspace sowie Kooperationen mit Partner:innen aus dem Sozialraum. Regelmäßig öffnen wir den FREI DAY für Gäste – bei Open FREI DAY-Veranstaltungen geben Kinder Einblicke in ihre Arbeit und machen sichtbar, was sie bewegt und bewirkt. Der FREI DAY ist für uns kein Zusatzangebot, sondern Motor unserer Schulentwicklung: Er zeigt Kindern, dass ihre Ideen und ihr Handeln etwas bewirken können.

Mit dem FREI DAY haben wir eine neue Lernkultur etabliert, in der Kinder eigene Fragen verfolgen, Verantwortung übernehmen und aktiv an gesellschaftlichen Themen arbeiten. Ihre Projekte wirken zunehmend in den Sozialraum hinein, beispielsweise durch Nachhaltigkeitsaktionen, Spendeninitiativen und Engagement im Stadtteil. Kurzfristig hat der FREI DAY die Lernmotivation und Beteiligung deutlich gestärkt: Schüler:innen arbeiten mit großer Eigeninitiative, übernehmen Verantwortung und präsentieren ihre Ergebnisse selbstbewusst. Für das Kollegium hat das Format neue Formen der Zusammenarbeit und eine intensivere Auseinandersetzung mit zukunftsorientiertem Lernen angestoßen. Langfristig prägt der FREI DAY unsere gesamte Schulkultur: Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung sind fester Bestandteil unseres Lernens geworden. Für unsere Arbeit wurden wir mit dem DSLK-Schulpreis ausgezeichnet - eine Bestätigung, die uns in unserem Weg bestärkt. Wir erhalten regelmäßig Hospitationsanfragen und stellen unseren Ansatz auf Fachtagungen und Praxislaboren vor.

  1. Ein Vortrag von Margret Rasfeld hat den ersten Impuls gegeben. Unsere Schulleitung war überzeugt und hat die Idee des FREI DAYs in die Schule getragen.
  2. Jedes Teammitglied hat das Buch „FREI DAY" erhalten und sich damit intensiv mit dem Format und seinen pädagogischen Grundlagen auseinandergesetzt.
  3. In einem achtwöchigen Prozess haben sich alle Klassen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen beschäftigt und erste Fragestellungen entwickelt.
  4. Zum Schuljahr 2023/24 haben wir den FREI DAY verbindlich im Stundenplan verankert: Jeden Freitag arbeiten die Kinder vier Stunden an ihren Projekten.
  5. Zum Schuljahr 2024/25 haben wir den FREI DAY in jahrgangsgemischten Gruppen organisiert, um Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen zu stärken.
  6. Seit dem Schuljahr 2025/26 findet der FREI DAY in unseren jahrgangsübergreifenden Klassen sowie in 15 zusätzlichen Projektgruppen statt und ist damit zentraler Bestandteil unserer Lernkultur.
  • Klein anfangen und Erfahrungen sammeln, statt sofort ein perfektes Konzept umsetzen zu wollen.
  • Kollegium früh einbinden, damit eine gemeinsame Haltung entsteht.
  • Kindern Zeit geben, eigene Fragen zu entwickeln und projektorientiertes Arbeiten zu lernen.
  • Ergebnisse sichtbar machen, z.B. durch Präsentationen oder Open-FREI-DAY-Formate.
  • Den FREI DAY als Teil einer größeren Schulentwicklung verstehen, nicht als einzelnes Projekt.

Der FREI DAY lebt von der Mitgestaltung aller Beteiligten. Unsere Schüler:innen stehen im Mittelpunkt: Sie entwickeln eigene Fragen, wählen Themen, planen Projekte und setzen sie gemeinsam um. Regelmäßige Präsentationen und Reflexionsrunden machen ihre Arbeit sichtbar. Das Kollegium war von Beginn an aktiv eingebunden und hat das Format durch gemeinsamen Austausch und Reflexion weiterentwickelt. Eltern unterstützen Projekte, bringen eigene Ideen ein und begleiten Aktionen. Darüber hinaus arbeiten wir mit Partner:innen aus dem Sozialraum zusammen, sodass Projekte auch außerhalb der Schule Wirkung entfalten. So verbinden wir Schule, Familien und Stadtteil miteinander.

Unsere Erfahrung zeigt: Schulentwicklung wird besonders wirksam, wenn sie partizipativ gestaltet und von der gesamten Schulgemeinschaft getragen wird. Wenn Schüler:innen, Kollegium, Eltern und externe Partner aktiv beteiligt sind, entstehen mehr Perspektiven, mehr Ideen und eine stärkere Identifikation mit gemeinsamen Zielen. Entscheidungen werden transparenter, und Veränderungen werden nicht als Vorgabe von oben erlebt, sondern als gemeinsamer Entwicklungsprozess.

Gerade im FREI DAY zeigt sich, dass Kinder sehr ernsthaft und verantwortungsvoll an Themen arbeiten, wenn sie echte Mitgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Gleichzeitig stärkt die gemeinsame Arbeit im Kollegium den Austausch über Unterricht und Lernen. Insgesamt entsteht eine offenere, kooperativere Schulkultur, in der Verantwortung geteilt wird und Innovation leichter wachsen kann.

  1. Die Veränderung der Lernkultur erforderte ein anderes Rollenverständnis - sowohl bei Lehrkräften als auch bei Kindern.
  2. Die Organisation im Stundenplan sowie verlässliche Strukturen für Projektarbeit, Dokumentation und Präsentation mussten erst entwickelt werden.
  3. Kinder brauchen Zeit, um eigene Fragestellungen zu entwickeln und über längere Zeit an einem Thema zu arbeiten.
  1. Wir führten den FREI DAY schrittweise ein: zunächst durch gemeinsame Fortbildung, dann durch die Auseinandersetzung mit den SDGs und schließlich durch die feste Verankerung im Stundenplan.
  2. Wir erarbeiteten feste Formate, reflektierten regelmäßig im Team und passten Strukturen kontinuierlich an.
  3. Wir gaben ihnen diese Zeit bewusst und begleiteten den Prozess durch Projektpläne, Ideenwerkstätten und Reflexionsrunden.
  • Budget: Stiftungsmittel
  • Personal: 45 Personen
  • Räume: alle im Schulgebäude
  • Tools: Book Creator und LearningView

Schule im Aufbruch: Partnerschaft und inhaltliche Unterstützung

Auf einen Blick
Ort
Düsseldorf
,
Startpunkt des Projektes
August 2023
Klassenstufe
Grundschule
SCHULGRÖSSE
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
Status: Aktives Projekt
Kontakt
Barbara Heydweiller
gg.sonnenstr@duesseldorf.de
Hospitation
Kostenfrei
Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße
schulform
Schulgrösse
Mittlere Schule (250 - 800 SchülerInnen)
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Project Name
FreiDay
Project Slug
freiday
Project Description
Das Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße in Düsseldorf-Oberbilk verbindet Bildung, Familienarbeit und Sozialraum eng miteinander. Unser pädagogischer Ansatz basiert auf einem Whole School Approach, der Lernen, Lebenswelt und Gemeinschaft zusammendenkt. Ein zentrales Element ist der FREI DAY – ein Lernformat, in dem Kinder an selbstgewählten Fragen und gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) orientieren. Sie entwickeln eigene Ideen, planen Projekte und setzen diese gemeinsam um – um ihre Schule, ihren Stadtteil oder die Welt ein Stück besser zu machen. In Projektgruppen entwickeln die Kinder ihre Themen, recherchieren, planen und setzen konkrete Aktionen um. Projektpläne, Ideenwerkstätten und Reflexionsrunden helfen ihnen dabei, Fortschritte zu besprechen und nächste Schritte festzulegen. Ihre Ergebnisse stellen sie in Präsentationsformaten anderen Kindern, dem Kollegium oder Gästen vor. Ergänzend nutzen wir digitale Logbücher mit dem iPad, Maker-Elemente in unserem Makerspace sowie Kooperationen mit Partner:innen aus dem Sozialraum. Regelmäßig öffnen wir den FREI DAY für Gäste – bei Open FREI DAY-Veranstaltungen geben Kinder Einblicke in ihre Arbeit und machen sichtbar, was sie bewegt und bewirkt. Der FREI DAY ist für uns kein Zusatzangebot, sondern Motor unserer Schulentwicklung: Er zeigt Kindern, dass ihre Ideen und ihr Handeln etwas bewirken können.
Project Goals
Project Implementation
  1. Ein Vortrag von Margret Rasfeld hat den ersten Impuls gegeben. Unsere Schulleitung war überzeugt und hat die Idee des FREI DAYs in die Schule getragen.
  2. Jedes Teammitglied hat das Buch „FREI DAY" erhalten und sich damit intensiv mit dem Format und seinen pädagogischen Grundlagen auseinandergesetzt.
  3. In einem achtwöchigen Prozess haben sich alle Klassen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen beschäftigt und erste Fragestellungen entwickelt.
  4. Zum Schuljahr 2023/24 haben wir den FREI DAY verbindlich im Stundenplan verankert: Jeden Freitag arbeiten die Kinder vier Stunden an ihren Projekten.
  5. Zum Schuljahr 2024/25 haben wir den FREI DAY in jahrgangsgemischten Gruppen organisiert, um Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen zu stärken.
  6. Seit dem Schuljahr 2025/26 findet der FREI DAY in unseren jahrgangsübergreifenden Klassen sowie in 15 zusätzlichen Projektgruppen statt und ist damit zentraler Bestandteil unserer Lernkultur.
Project Tips
  • Klein anfangen und Erfahrungen sammeln, statt sofort ein perfektes Konzept umsetzen zu wollen.
  • Kollegium früh einbinden, damit eine gemeinsame Haltung entsteht.
  • Kindern Zeit geben, eigene Fragen zu entwickeln und projektorientiertes Arbeiten zu lernen.
  • Ergebnisse sichtbar machen, z.B. durch Präsentationen oder Open-FREI-DAY-Formate.
  • Den FREI DAY als Teil einer größeren Schulentwicklung verstehen, nicht als einzelnes Projekt.

Project Challenges
  1. Die Veränderung der Lernkultur erforderte ein anderes Rollenverständnis - sowohl bei Lehrkräften als auch bei Kindern.
  2. Die Organisation im Stundenplan sowie verlässliche Strukturen für Projektarbeit, Dokumentation und Präsentation mussten erst entwickelt werden.
  3. Kinder brauchen Zeit, um eigene Fragestellungen zu entwickeln und über längere Zeit an einem Thema zu arbeiten.
Project Solutions
  1. Wir führten den FREI DAY schrittweise ein: zunächst durch gemeinsame Fortbildung, dann durch die Auseinandersetzung mit den SDGs und schließlich durch die feste Verankerung im Stundenplan.
  2. Wir erarbeiteten feste Formate, reflektierten regelmäßig im Team und passten Strukturen kontinuierlich an.
  3. Wir gaben ihnen diese Zeit bewusst und begleiteten den Prozess durch Projektpläne, Ideenwerkstätten und Reflexionsrunden.
School Name
Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße
School State
Nordrhein-Westfalen
School Type
Grundschule
School Level
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School Grade Level
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School Subject
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