
KI für individuelles Lernen
Leistungsbewertung, Feedback und Unterrichtsplanung durch KI
Wir entwickeln in enger Kooperation mit dem schleswig-holsteinischen Anbieter noten copilot eine KI, die Schüler:innenarbeiten objektiv bewertet, umfangreiches individuelles Feedback gibt und jedem Kind einen Lernpfad zur Verbesserung aufzeigt. Lehrkräfte erhalten dabei eine Übersicht, welche Aufgaben durchschnittlich wie gut bewältigt wurden und welche Themen noch einmal aufgegriffen werden sollten. Unsere Schüler:innen schätzen das individuelle Feedback und fordern es inzwischen aktiv ein. Lehrkräfte lernen gleichzeitig die Möglichkeiten und Grenzen von KI im Unterricht kennen. Als Kooperationspartner erleben wir zudem, dass unsere Anregungen direkt in die Weiterentwicklung der Software einfließen.
Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase. Im Kollegium zeigen sich unterschiedliche Geschwindigkeiten und Haltungen – von sehr Begeisterten bis zu eher Vorsichtigen. Gleichzeitig wird bereits ein klarer Mehrwert sichtbar: Unsere Schüler:innen schätzen das ausführliche, individuelle Feedback und fordern es zunehmend aktiv ein.
- Wir haben den Anbieter noten copilot kennengelernt und die Software evaluiert.
- Wir haben uns für den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung entschieden.
- Wir haben fünf „Early Birds“ in ersten Testläufen geschult und eine Feedbackrunde mit noten copilot durchgeführt.
- Wir haben die Software gemeinsam mit dem Anbieter optimiert und fünf weitere „Early Adopter“ in einem zweiten Testlauf geschult.
- In einer weiteren Feedbackrunde haben wir die Software ausgebaut – etwa in Richtung Bewertungskriterien im International Baccalaureate und für Schüler:innen mit LRS.
- Early Birds, Early Adopter und Schulleitung haben gemeinsam als Expertengruppe über die flächendeckende Einführung entschieden.
- Zum Schuljahresbeginn 2025/26 haben wir das gesamte Kollegium geschult und die Software flächendeckend eingeführt.
- Auf einen Anbieter einigen, damit das Kollegium gemeinsam lernen und sich gegenseitig motivieren kann.
- Durchhaltevermögen einplanen: Anfangs ist der Aufwand höher, die Vorteile zeigen sich erst später.
Wir schlossen die Kooperationsvereinbarung nach einer Entscheidung in der Leitungsrunde ab. Anschließend meldeten sich Lehrkräfte freiwillig für die Schulungen als Early Birds und Early Adopter. Diese Expertengruppe kannte die Software, konnte Aufwand und Ertrag einschätzen und traf gemeinsam mit der Schulleitung die Entscheidung für den flächendeckenden Roll-out im gesamten Kollegium.
- Die KI erkennt Handschriften nicht immer zuverlässig, was manuelle Nachkorrekturen durch Lehrkräfte erfordert.
- Bei DaF-Schüler:innen werden Buchstaben am Wortende (z. B. r, n, m) teilweise falsch erkannt oder automatisch “zu positiv” korrigiert.
- Der Zeitaufwand beim Überprüfen und Abgleichen der KI-Ergebnisse mit den Originalarbeiten bleibt hoch.
- Nicht alle Arbeiten lassen sich elektronisch abgeben, insbesondere Klassenarbeiten und Klausuren.
- Wir nutzen die einstellbare Schärfe im OCR-Modul, um die Erkennung an unterschiedliche Handschriften anzupassen.
- Lehrkräfte behalten die fachliche Kontrolle und nutzen die KI bewusst als Assistenz, nicht als Ersatz.
- Wo möglich, setzen wir auf digitale Abgabeformate, um den Korrekturprozess zu entlasten.
- Wir arbeiten mit hybriden Abgabeformaten und sammeln kontinuierlich Erfahrungen, die in die Weiterentwicklung der Software einfließen.
- Finanzen: monatliche Zahlung für die Schullizenz
- Schulungen: Fortbildungen durch den Anbieter in eigenen Räumen – Kosten sind Teil der Kooperationsvereinbarung
- noten copilot: Kooperationspartner und KI-Tool-Anbieter
- Externe Partner: Unterstützung durch Spenden
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